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Universität des Saarlandes Spitze bei der Einwerbung von EU-Forschungsgeldern

23.10.2006 - (idw) Universität des Saarlandes

Aus einer unabhängigen Studie des Wissenschaftsministeriums Niedersachsen geht hervor, dass die Universität des Saarlandes bei der Einwerbung von EU-Forschungsmitteln im besonderen Maße erfolgreich ist.
So belegt die Saar-Universität gleich bei mehreren Erfolgsindikatoren einen Spitzenplatz im bundesweiten Vergleich. Dies betrifft die Einwerbung von EU-Drittmitteln pro Professorin und Professor, wie auch die durchschnittliche Höhe der eingeworbenen Projektmittel sowie den Anteil der Projektkoordinierungen an der Universität des Saarlandes. Bei der Pro-Kopf-Einwerbung von EU-Forschungsmitteln liegt die Saar-Universität gemeinsam mit den baden-württembergischen Universitäten deutlich vor dem Rest der Republik. Im Durchschnitt haben die Professoren der Universität des Saarlandes im 6. Forschungsrahmenprogramm rund 42.000 Euro pro Kopf eingeworben; das Doppelte des Bundesdurchschnitts.

Besonders beachtsam ist, dass von allen Bundesländern das Saarland die positivste Entwicklung bei der Beteiligung am 6. EU-Forschungsrahmenprogramm (2002-2006) gegenüber den früheren Rahmenprogrammen aufzeigt.

Ein weiterer Beleg für die hervorragende Beteiligung der Saar-Universität am 6. Forschungsrahmenprogramm ist die durchschnittliche Fördersumme in den bewilligten Projekten, die mit rund 390.000 Euro weit über dem Bundesdurchschnitt (285.000 Euro) bundesweit den ersten Platz einnimmt. Die überdurchschnittliche Zahl der Projektkoordinierungen an der Saar-Universität ist ein sichtbarer Beweis dafür, dass die Universität nicht nur gut international vernetzt ist, sondern in zahlreichen Projekten auch federführend europäische Konsortien in den Brüsseler Programmen vertritt.

Abgerundet wird das überaus erfreuliche Ergebnis im bundesweiten Vergleich durch den ersten Platz bei der Einwerbung von SOKRATES Stipendiengeldern für Studentenmobilität, so dass die Saar-Universität auch auf sehr erfolgreiche Internationalisierungsmaßnahmen im Bereich der Lehre verweisen kann.

Da in wenigen Wochen mit den ersten Ausschreibungen im 7. EU-Forschungsrahmenprogramm zu rechnen ist, laufen die Vorbereitungen an der Saar-Universität auf Hochtouren. Das neue Programm mit einer Laufzeit von 2007 bis 2013 stellt rund 50 Milliarden Euro für neue Forschungsvorhaben zur Verfügung, was eine Steigerung der jährlichen Fördermittel von 40 Prozent gegenüber den Vorläuferprogrammen bedeutet.

Weitere Infos über die umfangreichen Vorbereitungsmaßnahmen auf der Veranstaltungswebseite: http://www.7rp-saar.de oder beim European Project Office: http://www.eurice.de

Kontakt für Fragen:
EURICE GmbH
Jörg Scherer
Tel.: 06 81 / 95 92 33 63
E-Mail: js@eurice.de

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