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Ein Denkmal für eine gute Beziehung

25.10.2006 - (idw) Technische Universität Berlin

Neuer Standort für das Denkmal Werner von Siemens auf TU-Campus / Einladung zum Foto-termin und zum Festkolloquium anlässlich der Vergabe der Honorarprofessur an Johannes Feldmayer vom Vorstand der Siemens AG Werner von Siemens war einer der großen Förderer der Technischen Hochschule Berlin, der Vorläuferinstitution der heutigen TU Berlin. Die Zusammenarbeit zwischen der Firma Siemens und der Hochschule begann bereits 1879, dem Gründungsjahr der Königlichen Technischen Hochschule zu Berlin (später TH Berlin) und führte zur Institutionalisierung der Elektrotechnik an der Hochschule. 1899 ließ der Verein Deutscher Ingenieure zur Erinnerung an die großen Verdienste von Werner von Siemens ein Denkmal an der TH Berlin errichten. Das Denkmal erhält nach mehrfacher Umsetzung in der Vergangenheit jetzt einen neuen zentralen Standort. Wir möchten Sie hiermit herzlich zu der feierlichen Enthüllung des Denkmals einladen (Fototermin).

Zeit: am Dienstag, dem 31. Oktober 2006, 14.15 Uhr
Ort: am Eingang des Mathematik-Gebäudes der TU Berlin, Straße des 17. Juni 136,
10623 Berlin

Im Anschluss an die Denkmalenthüllung findet ein Festkolloquium statt, anlässlich der Verleihung der Würde "Honorarprofessor der TU Berlin" für das Fach Strategisches Management an Johannes Feldmayer, Mitglied des Zentralvorstandes der Siemens AG. Nach Grußworten des Präsidenten der TU Berlin, Prof. Dr. Kurt Kutzler, und des Dekans der Fakultät für Wirtschaft und Management, Prof. Dr. med. Reinhard Busse, wird Prof. Dr. Hans Georg Gemünden die wissenschaftlich Laudatio halten.
In seinem Vortrag wird sich Johannes Feldmayer mit der Frage beschäftigen "Kann Europa im internationalen Wettbewerb bestehen? Beurteilung aus Sicht eines Global Player".
Wir möchten Sie auch hierzu herzlich einladen. Wir möchten Sie bitten, sich zu dem Kolloquium anzumelden (Kontakt: Ilka Beling, Außenbeziehungen, Tel.: 030/314-23191, protokoll@abz.tu-berlin.de)

Zeit: am Dienstag, dem 31. Oktober 2006, 15.00 Uhr
Ort: TU Berlin, Hauptgebäude, Mellerowicz-Saal (H 1058), Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin

Die TU Berlin gründete gemeinsam mit der Siemens AG im Jahr 2004 das "Center for Knowledge Interchange" (CKI) im Rahmen einer strategischen Allianz mit dem Ziel, den Austausch zwischen Forschung und Praxis zu intensivieren und im Sinne eines Kooperationsmanagements zu unterstützen. Die strategische Ausrichtung des CKI wird durch einen paritätisch durch Vertreter der Siemens AG und der TU Berlin besetzten Lenkungsausschusses festgelegt, dem Johannes Feldmayer vorsteht. Durch diesen Schritt sollen insbesondere der Austausch zwischen Forschung und Praxis und die Kontakte des Unternehmens mit den Studierenden und Wissenschaftstalenten der Universität gestärkt werden.

Neben einem kontinuierlichen Wissenstransfer zwischen Forschergruppen der TU Berlin und Entwicklungsingenieuren der Siemens AG werden im Rahmen des CKI in unterschiedlichen Schwerpunktbereichen gemeinsame Forschungsprojekte zum Beispiel zu verbesserten Übertragungstechniken in optischen Kommunikationsnetzen bis hin zu Ansätzen der drahtlosen Motordiagnostik durchgeführt. Weiterhin werden Studierende durch hochrangige Siemensmanager in Lehrveranstaltungen gezielt gefördert.
Das derzeitige Spektrum der Kooperationsgebiete umfasst die Schwerpunkte Informations- und Kommunikationstechnik, Gesundheitstechnologien, Energietechnik, Wassertechnologien und Sensorik. Neben dem Bereich "Innovation" werden im Bereich "Talent" die Kontakte in der Lehre und zu den Studierenden verbessert. Die CKI Talentförderung baut auf der langjährigen und erfolgreichen Zusammenarbeit der beiden Partner im Center für Wandel- und Wissensmanagement (CWW) auf. Sie soll Studierenden die Möglichkeit geben, im Rahmen hochkarätig besetzter Vortragsreihen ihr theoretisch erworbenes Wissen an konkreten, praktischen Problemen anzuwenden und zu reflektieren. Ergänzt wird die Förderung durch die Betreuung eines Studienkreises, in dem herausragende Studierende der TU Berlin vereint sind sowie durch Förderprogramme, wie das Siemens Master Stipendium und den Siemens Excellence Award. Auch im voruniversitären Bereich engagiert sich das CKI. So wird derzeit in Kooperation mit Siemens ein Schülerwettbewerb zum Thema "Lebenstraum Stadt" durchgeführt.

Johannes Feldmayer wurde am 16. Oktober 1956 in Augsburg geboren. Nach dem Abitur trat er in die Kaufmännische Siemens-Stammhauslehre ein. Danach war er in unterschiedlichen Geschäftsbereichen der Siemens AG im In- und Ausland tätig. 1999 trat er in den Bereichsvorstand Automatisierungs- und Antriebstechnik ein, und im Jahr 2002 übertrug man ihm die Leitung des Bereichs Corporate Development/Strategies. Seit August 2003 ist Johannes Feldmayer im Zentralvorstand der Siemens AG.


Weitere Informationen erteilt Ihnen gern: Ilka Beling, Bereich Außenbeziehungen der TU Berlin, Tel. :030/314-23191 und Dr. Carsten Schultz, Center of Knowledge Interchange (CKI) der TU Berlin und der Siemens AG,Tel.: 030/314-26093, E-Mail: carsten.schultz@tim.tu-berlin.de oder cki@tu-berlin.de, Internet: www.cki.tu-berlin.de
Weitere Informationen: http://www.tu-berlin.de/presse/pi/2006/pi253.htm http://www.cki.tu-berlin.de
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