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Bulgarien vor dem EU-Beitritt

25.10.2006 - (idw) Leibniz-Institut für Länderkunde e.V.

Eine interdisziplinäre Tagung am 3. und 4. November 2006 im Zeitgeschichtlichen Forum in Leipzig beschäftigt sich mit aktuellen wirtschaftlichen, sozialen und räumlichen Entwicklungen und Gegensätzen des künftigen EU-Mitgliedsstaates - Veranstalter sind das Leibniz-Institut für Länderkunde (IfL) und die Südosteuropa-Gesellschaft (SOG) Im Vorfeld des EU-Beitritts Bulgariens kursieren widersprüchliche Bilder über den Balkanstaat. Einerseits ist von einem Land in großer Armut die Rede, das sich von seiner tiefen Depression nach der politischen und wirtschaftlichen Wende noch lange nicht erholt hat. Andererseits wird Bulgarien als ein Land mit hohem Wirtschaftswachstum und gutem Investitionsklima beschrieben.

Die Tagung am 3. und 4. November 2006 im Zeitgeschichtlichen Forum in Leipzig (Grimmaische Straße 6) verfolgt das Ziel, Entwicklungen aufzuzeigen, die sich hinter diesen scheinbar widersprüchlichen Beobachtungen verbergen. Ein besonderes Augenmerk wird auf aktuelle wirtschaftliche, soziale und räumliche Disparitäten gerichtet. Es soll der Frage nachgegangen werden, inwiefern sich die Schere zwischen Arm und Reich, zwischen gesellschaftlicher Teilhabe und Ausgrenzung sowie zwischen prosperierenden und niedergehenden Regionen in den vergangenen Jahren geöffnet hat und wie Disparitäten verringert werden können.

Die interdisziplinäre Tagung wendet sich an Geographen und Regionalwissenschaftler ebenso wie an Wirtschafts-, Sozial- und Kulturwissenschaftler. Mit Experten aus Bulgarien und Deutschland sollen Divergenzen und Konvergenzen im europäischen Kontext sowie innerhalb Bulgariens analysiert, erklärt und Konsequenzen diskutiert werden.

Die Tagung wird vom Präsidenten der Südosteuropa-Gesellschaft, Staatsminister Gernot Erler, eröffnet und beginnt mit einem Vortrag der Botschafterin der Republik Bulgarien in Deutschland, Dr. Meglena Plugtschieva. Rund um das Thema "ökonomische und soziale Disparitäten" referieren und diskutieren zahlreiche Experten aus Wissenschaft und Praxis.

Das ausführliche Programm ist auf der Website des Leibniz-Instituts für Länderkunde http://www.ifl-leipzig.de nachzulesen.

Ebenfalls dem Thema "Bulgarien vor dem EU-Beitritt" widmet sich eine gemeinsame Veranstaltung der Volkshochschule Leipzig, der Geographischen Gesellschaft zu Leipzig und der Zweigstelle Leipzig der Südosteuropa-Gesellschaft am Donnerstag, 2. November 2006 um 18 Uhr, im Zeitgeschichtlichen Forum (Grimmaische Str. 6) in Leipzig. Gäste und Referenten, die zur Tagung aus Bulgarien anreisen, stehen für eine Diskussion in ungezwungener Atmosphäre zur Verfügung. Auch dazu sind alle Interessenten herzlich eingeladen.

Weitere Informationen:
Leibniz-Institut für Länderkunde
Dr. Ulrich Ermann
Fax: 0341/255-6598
u_ermann@ifl-leipzig.de
Dr. Elke Knappe
Tel.: 0341/255-6504
e_knappe@ifl-leipzig.de

Das Leibniz-Institut für Länderkunde (IfL) ist das einzige außeruniversitäre Forschungsinstitut für Geographie in Deutschland. Es betreibt grundlagenorientierte Forschungen zur Regionalen Geographie Deutschlands und Europas und bereitet regionalgeographische Informationen für ein breites interessiertes Publikum auf. Das IfL gehört wie 84 andere außeruniversitäre Forschungsinstitute und Serviceeinrichtungen für die Forschung zur Leibniz-Gemeinschaft. Weitere Informationen im Internet unter http://www.ifl-leipzig.de und http://www.leibniz-gemeinschaft.de

Weitere Informationen: http://www.ifl-leipzig.de
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