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Freiberger Professoren sind stärkste Drittmittelwerber in neuen Bundesländern

25.10.2006 - (idw) Technische Universität Bergakademie Freiberg

Die TU Bergakademie Freiberg warb 2004 pro Professor die meisten Drittmittel in den neuen Bundesländern ein. Zu diesem Ergebnis kommt das Statistische Bundesamt in seiner aktuellen Veröffentlichung "Bildung und Kultur" vom 24. Oktober 2006. Mit 217.000 Euro Drittmitteln pro Professor lag Freiberg bundesweit auf dem achten Platz. Durchschnittlich nahmen die deutschen Universitätsprofessoren 154.1000 Euro ein. Im Vergleich zum Vorjahr 2003 steigerten sich die Professoren der TU Bergakademie bei den Drittmitteln nochmals um mehr als 23 Prozent. (2003: 176.310 Euro) Im Bundesdurchschnitt aller Universitäten erhöhten sich diese Einnahmen um knapp 1,5 Prozent.

Die meisten Drittmittel erhielt die TU Bergakademie im Erhebungsjahr vom Bund sowie der Wirtschaft. Insgesamt brachte die Universität 2004 fast ein Drittel ihres Haushaltes durch eigenständig eingeworbene Gelder auf. Die stärkste Drittmittelförderung bekam die Fakultät für Maschinenbau, Verfahrens- und Energietechnik sowie die Fakultät für Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnologie.

Als Drittmittel gelten Einnahmen, die zusätzlich zum regulären Hochschulhaushalt von öffentlichen oder privaten Stellen eingeworben werden. Sie dienen der Förderung von Forschung und Entwicklung sowie dem wissenschaftlichen Nachwuchs und der Lehre. Drittmittel können dabei der Hochschule selbst, einer ihrer Einrichtungen, zum Beispiel Instituten, oder einzelnen Wissenschaftlern zur Verfügung gestellt werden.

"Die hohen Drittmitteleinnahmen unserer Universität spiegeln die enge Zusammenarbeit mit der Wirtschaft wider, besonders mit der Grundstoffindustrie", erklärt Prof. Rudolf Kawalla, Prorektor Forschung an der Technischen Universität Bergakademie Freiberg. "Durch Forschungen im Bereich Rohstoffe, Rohstoffverarbeitung bis hin zur Werkstoffherstellung ist die Bergakademie für sie ein kompetenter Partner. Auch auf dem Gebiet des Maschinen- und Anlagenbaus sowie der Energiegewinnung und -nutzung, die für die Wirtschaft immer wichtiger wird, nimmt die TU Bergakademie ein führende Position ein. Dies zeigen auch die Drittmitteleinnahmen für das Jahr 2005, in dem die Freiberger Universität mit 212.000 Euro pro Professor das hohe Niveau des Jahres 2004 halten konnte."

Das ausführliche Tabellenmaterial "Monetäre Hochschulstatistische Kennzahlen" steht beim Statistischen Bundesamt unter www.destatis.de/shop kostenlos zum Download bereit.

Kontakt:
Prof. Rudolf Kawalla
Prorektor Forschung
TU Bergakademie Freiberg
Akademiestr. 6
09599 Freiberg
Tel.: 03731 / 39 2552
E-Mail: Prorektor-Forschung@zuv.tu-freiberg.de

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