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Schlaganfalltag des Neurozentrums am Universitätsklinikum des Saarlandes

26.10.2006 - (idw) Universität des Saarlandes

Wissenschaftliche Fortbildung am 3. November von 16.00 bis 18.00 Uhr im Hörsaal der Neurologie (Geb. 90) des UKS. Organisiert von Prof. Dr. Klaus Faßbender, Direktor der Klinik für Neurologie des Universitätsklinikums des Saarlandes (UKS), und Professor Dr. Dr. h.c. Anton Haaß, Leitender Oberarzt. Zu Gast ist Prof. Dr. M. Hennerci vom Universitätsklinikum Mannheim. Die Fortbildung wird mit einem Zertifikat der Ärztekammer des Saarlandes mit 4 Punkten bescheinigt.

Die Stroke-Unit-Behandlung hat sich nach unseren Untersuchungen im Saarland und in Rheinland-Pfalz auch in der Praxis bewährt. Es bestätigte sich, dass die akute Therapie auf der Stroke Unit das Ergebnis (Outcome) der Patientinnen und Patienten um 30 % verbessert.

Zur optimalen Versorgung der Patientinnen und Patienten gehört aber auch ein gutes Zusammenspiel zwischen den niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen mit den Kliniken, um die für die erfolgreiche Therapie ausschlaggebende schnelle Einweisung zu gewährleisten, die Komorbidität adäquat zu berücksichtigen und um die Sekundärprophylaxe in der Nachbehandlung konsequent fortzuführen.

Als Einstieg in diese Themen konnte Professor Dr. M. Hennerici, Neurologische Universitätsklinik Mannheim, als Referent gewonnen werden, der für seine fundierten und klaren Stellungnahmen bekannt ist. Wie man den neuen Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) entnehmen kann, haben sich sowohl in der Akuttherapie wie auch in der Prophylaxe die Gewichte etwas verändert, so dass es sinnvoll ist, das Vorgehen noch einmal gegenseitig abzustimmen. Insofern bitten wir die Kolleginnen und Kollegen um ihre Stellungnahmen, um im beidseitigen Diskurs die Versorgung von Schlaganfallpatienten weiter zu optimieren.

Bei den akuten kompletten Verschlüssen der mittleren Gehirnschlagader (Arteria cerebri media) stieß die medikamentöse Auflösung des Blutgerinnsels (Fibrinolyse) häufig an ihre Grenzen. Professor Dr. W. Reith, Direktor der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Neuroradiologie des UKS, stellt die mechanische Thrombusentfernung als wichtige neue Therapieerweiterung vor, die die Prognose der Patientinnen und Patienten im Einzelfall entscheidend verbessern kann.

Programm:
16.00 Uhr - 16.40 Uhr: Was gibt es Neues in der Behandlung und Prophylaxe des Schlaganfalls? (Prof. Dr. M. Hennerici)

16.50 Uhr - 17.00 Uhr: Stroke-Unit-Konzept (Prof. Dr. K. Faßbender)

17.10 Uhr - 17.20 Uhr: Fibrinolyse-Management (Dr. J. Osterhage)

17.30 Uhr - 17.40 Uhr: Fibrinolyserate und Fibrinolysemanagement im Saarland und in Rheinland-Pfalz (Prof. Dr. Dr. h. c. A. Haaß)

17.50 Uhr - 18.00 Uhr: Mechanische Thrombusextraktion, eine neue Chance in der Schlaganfallbehandlung (Prof. Dr. W. Reith)

18.10 Uhr: Imbiß

Diskussion nach jedem Vortrag.

Organisation:
Klinik für Neurologie des UKS in Homburg/Saar
Prof. Dr. med. K. Faßbender
Prof. Dr. med. Dr. h. c. A. Haaß

Sekretariat:
Frau Manderscheid
Tel. 06841-16 24104
Fax: 06841-16 24008
Email: neeman@uniklinikum-saarland.de

Während der Veranstaltung: Tel. 06841-16 24100.
Weitere Informationen: http://www.uniklinikum-saarland.de/de/einrichtungen/kliniken_institute/neurologie
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