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Gründer mit Suppen und Sensoren im Rampenlicht

26.10.2006 - (idw) Hochschule Wismar, University of Technology, Business and Design

Auf dem 7. Gründertag, der am Mittwoch, dem 15. November 2006, in der Zeit von 13:00 Uhr bis 17:00 Uhr im Foyer des Hauses 7a auf dem Wismarer Campus stattfindet, werden Studenten, Absolventen und wissenschaftliche Mitarbeiter der Hochschule Wismar ihre jungen Unternehmen präsentieren. Alle Studenten, Professoren, Freunde und Förderer des Projektes INFEX sowie Unternehmer der Region sind herzlich eingeladen, sich über die 27 Gründungen der letzten anderthalb Jahre zu informieren sowie interessante Angebote und Partner kennen zu lernen.

Ganz frisch sind nicht nur die Zutaten, die der Betriebswirtschaftsstudent Hans Henning Müller während seines Schaukochens verwenden wird. Auch seine Firma ist eine junge, wurde sie doch erst vor wenigen Tagen, am 1. Oktober 2006, gegründet. "Baltic Cooks United" haben der 27-Jährige und sein 4-köpfiges Team dieses spezielle Catering-Unternehmen genannt. Dahinter verbergen sich nicht nur charmantes Personal, sondern auch eine mobile Küche und maßgeschneiderte Servicepakte, mit denen sich das junge Team zu ihren Kunden begibt. Mutig versprechen sie, auf Wunsch an jeden erdenklichen Ort des Planeten zu reisen, um bei festlichen Anlässen, Geschäftsessen oder anders gearteten Veranstaltungen für Gaumenfreuden zu sorgen, die insbesondere der französischen oder italienischen Küche entlehnt sind. Welche Hürden auf dem Weg zur Firmengründung zu nehmen waren, ob und wie den Studenten das Projekt INFEX dabei geholfen hat, all das werden die Aussteller interessierten Gästen verraten. Die Palette der ursprünglichen Ideen reicht dabei von der scheinbar nahe liegenden wie der des speziellen Vor-Ort-Kochens bis zur Marktreifeentwicklung neuartiger Wasserstoffsensoren.

Am Beispiel für den Einsatz eines Hochtechnologieproduktes wird der 27-jährige Alexander Ritter am Messestand, der bereits auf Fachmessen seine Feuertaufe bestanden hat, erläutern, mit wie viel Geduld, Ausdauer und Ideenreichtum man den Weg zur Firmengründung beschreiten muss. Für die Idee, wie man einen neuartigen optischen Wasserstoffsensors auf besondere Art und Weise kostengünstig herstellen kann und ihr Konzept diesen zu vermarkten, waren der Wirtschaftsrecht-Student Alexander Ritter und das Entwicklerteam des Institutes für Oberflächen- und Dünnschichttechnik der Hochschule Wismar im Sommer 2005 als Sieger der Kategorie Gründerteam aus dem Venturesail-Wettbewerb hervorgegangen. Dieses Ereignis war u. a. Anlass für die betreuende Professorin, Marion Wienecke, den Studenten Alexander Ritter auch weiterhin intensiv und mit viel persönlichem Engagement zu unterstützen.

Wie erfolgreich und wichtig die enge Zusammenarbeit von Studenten mit Gründungswillen und Professoren sowie die Unterstützung durch das Projekt INFEX ist, auch das zeigt der 7. Gründertag eindrucksvoll. Auch in diesem Jahr wird diese beliebte Veranstaltung von der "Bildungswerk der Wirtschaft gGmbH" in Kooperation mit der "ATI Westmecklenburg GmbH" und der Hochschule Wismar innerhalb des seit 2000 laufenden Projektes INFEX organisiert. INFEX bedeutet Information für Existenzgründer aus Hochschulen. Das Projekt wird mit Mitteln der Europäischen Union aus dem Europäischen Sozialfonds und des Arbeits- und Strukturentwicklungsprogramms (ASP) des Landes Mecklenburg-Vorpommern gefördert. Weitere Informationen zum Europäischen Sozialfonds erhalten Sie beim Ministerium für Arbeit und Bau Mecklenburg-Vorpommern, ESF Referat VIII 550, Telefon: (0385) 588 - 3922.


Im Internet (www.hs-wismar.de Hochschule -> Presse) sind Bilder bereitgestellt.

An Vertreter der Medien kann auf Nachfrage vorab eine Broschüre mit Porträts der Existenzgründer zur Verfügung gestellt werden. Aus drucktechnischen Gründen ist dies jedoch nicht vor dem 13. November 2006 möglich. Bei Interesse an der Broschüre sowie Rückfragen zum 7. Gründertag wenden Sie sich bitte direkt an Thorsten Sielk, Tel.: (03841) 753 186 bzw. E-Mail: sielk@infex-mv.hs-wismar.de.

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