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Plazenta-Forschung und Molekulare Diagnostik

14.11.2006 - (idw) Friedrich-Schiller-Universität Jena

Die Friedrich-Schiller-Universität Jena vom 15.-18. November auf der "Medica" Jena (14.11.06) Die Friedrich-Schiller-Universität Jena präsentiert auf der "Medica" ihr Plazenta-Labor sowie das "Thüringer Netzwerk: Molekulare Diagnostik". Die Fachmesse für Medizintechnik findet vom 15. bis 18. November in Düsseldorf statt.

PD Dr. Udo Markert, Leiter des Plazenta-Labors, sieht sich auf der MEDICA in erster Linie als Ansprechpartner für Unternehmen. "Verschiedene Kooperationen mit der Industrie bestehen bereits seit vielen Jahren", informiert Markert. Der Jenaer Mediziner verweist auf die angebotenen Leistungen, über die auf der Messe beraten wird:
* Kooperative Forschung zur Verbesserung der Fertilität und Reduktion von Problemen während der Schwangerschaft. Dies schließt die Felder Diagnostik, Therapie sowie Ernährung ein.
* Forschung an gesunden, menschlichen Zellen als Schwangerschafts-unabhängiges Modell für beliebige Fragestellungen. Die Plazenta beinhaltet eine Vielzahl verschiedener Zelltypen. Daran können Studien zu zahlreichen Fragestellungen zur allgemeinen Physiologie bearbeitet werden. Von besonderem Interesse sind Parallelen zwischen den invasiv wachsenden Trophoblastzellen und Tumorzellen sowie Fragen zur Beeinflussung von Zelleigenschaften, -überleben und -proliferation durch Testsubstanzen.
* Duale Plazenta-Perfusion als Methode zur Testung von Stoffübertritten vom mütterlichen in den kindlichen Kreislauf sowie der Wirkung von Stoffen auf die Physiologie eines intakten Plazenta-Lappens.

Udo Markert vertritt auf der Medica neben dem Plazenta-Labor auch das "Thüringer Netz: Molekulare Diagnostik". Das ist ein fachübergreifender Verbund von Wissenschaftlern aus den Bereichen Medizin, Chemie, Biochemie und Biologie auf dem Gebiet der molekularen Diagnostik. Kooperationen zwischen Wissenschaft und Industrie werden auch von diesem Thüringer Netz angestrebt. Folgende Zielstellungen, über die auf der Medica informiert wird, können dabei angestrebt werden:
* Erforschung der Grundlagen zur intra-ovariellen Regulation (Eizellreifung),
* Entwicklung optischer und physikalisch-chemischer Sensoren,
* Methoden zur Anreicherung und Fraktionierung zur Analyse von Analyten,
* Kopplung der Analysenkonzepte zu integrierten Messsystemen.

Kontakt:
PD Dr. Udo Markert
Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Bachstr. 18, 07743 Jena
Tel.: 03641 / 933763
E-Mail: markert[at]med.uni-jena.de
Weitere Informationen: http://www.placenta-labor.de
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