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Fachhochschule Aachen an der Spitze

15.11.2006 - (idw) Fachhochschule Aachen

Die Fachhochschule Aachen ist weiterhin die Nummer eins unter den Fachhochschulen im Bereich der anwendungsorientierten Forschung und Entwicklung. Mit 49 Anträgen in den Förderrunden 2004 bis 2006 belegt die FH Aachen im Forschungsranking "BMBF - Förderprogramm FH3 'Forschung an Fachhochschulen im Verbund mit der Wirtschaft'" wiederum den ersten Platz. Als leistungsstärkste Fachhochschule auf dem Gebiet der Forschung und Entwicklung wies das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Fachhochschule (FH) Aachen aus. Mit 49 Anträgen in den Förderrunden 2004 bis 2006 belegt die FH Aachen im Forschungsranking "BMBF - Förderprogramm FH3 'Forschung an Fachhochschulen im Verbund mit der Wirtschaft'" den ersten Platz. Damit lässt sie die Hochschule Anhalt (45 Anträge) und die Fachhochschule Gießen-Friedberg (43 Anträge) hinter sich.
Die statistische Auswertung des BMBF bezieht sich auf die Antragstellungen seit dem im Jahre 2004 gestarteten Förderprogramms "Angewandte Forschung an Fachhochschulen im Verbund mit der Wirtschaft". Für dieses Programm können deutsche Fachhochschulen einmal jährlich in den Sparten Ingenieur-, Natur- und Wirtschaftswissenschaften Anträge zur Förderung von Projekten stellen, bei denen kleine und mittlere Unternehmen ihre Kooperationspartner sind. Gutachter bewilligen oder lehnen diese Bewerbungen anhand von Faktoren wie beispielsweise Innovationspotential, Machbarkeit, ökonomische Verwertungsmöglichkeiten, Kooperationspartner und Transferüberlegungen ab.
Bundesforschungsministerin Annette Schavan lobte die Forschungsaktivitäten der Fachhochschulen: "Die Fachhochschulen prägen mit ihren Spitzenleistungen in der angewandten Forschung und praxisorientierten Lehre die deutsche Hoch-schullandschaft maßgeblich mit. Wir werden die kreativen Potenziale stärker fördern und die Mittel für die Forschung an Fachhochschulen deshalb bis 2008 verdreifachen", sagte Schavan.
Mit einem neuen Programm für die Forschung an Fachhochschulen mit Unternehmen will das Ministerium nun bis zum Jahre 2008 das Fördervolumen auf 30 Millionen Euro verdreifachen. Unter dem Titel "Forschung an Fachhochschulen mit Unternehmen" (FHprofUnd) können Projektanträge mit maximal 260.000 Euro über drei Jahre gefördert werden.
Die erfolgreichste Fachhochschule mit fünf bewilligten Anträgen war die Fachhochschule Aachen. Prof. Dr. Bernhard Hoffschmidt erhält in den nächsten drei Jahren den Förderungshöchstsatz für sein Projekt "Effizientes Selective Catalytic Reduction (SCR) - System unter Verwendung eines innovativen statischen Mischers". Ziel des Projektes ist es, das Bauvolumen eines SCR Systems für den Nutzfahrzeugbereich zu reduzieren. Von seinem Kollegen im Solar-Institut Jüllich der FH Aachen, Prof. Dr. Klemens Schwarzer, ist der Antrag für die "Aquasol-Weiterentwicklung" ebenfalls in voller Höhe bewilligt worden. Damit soll die Optimierung, der Bau und ein Feldtest einer neuartigen solaren Meer- und Brackwasserentsalzungsanlage mit mehrstufiger Wärmerückgewinnung für Küstenländer und aride Gebiete durchgeführt werden. Für das interdisziplinäre Vorhaben mit der Firma Impella Cardio-Systems, dem Forschungszentrum Jülich und der Firma Sentron und dem Labor für Chemi- und Biosensorik erhält Prof. Dr. Michael J. Schöning 259.745 Euro. Unter dem Titel "Opti Sens: Optimierung eines langzeitstabilen Halbleiter-Drucksensors für die Intensivmedizin" wird ein langzeitstabile Halbleiter-Drucksensor entwickelt, der in ein katheterbasiertes Miniaturpumpensystem hybridintegriert wird. Es könnte bei Patienten mit vorübergehendem Herzversagen oder nach einem akuten Herzinfarkt eingesetzt werden. Prof. Dr. Tho-mas Mang erhält für die Erforschung "Immobilisierter Katalysatoren für die chemische Umsetzung in überkritischen Fluiden (Katalysatoren)" 259.975 Euro. Für die "Entwicklung eines Randmoduls für Solarturmkraftwerke mit offenem volumetrischem Receiver zur Nutzung der Strahlung im Receiverandbereich - RaSol" erhält Prof. Dr. Gerd Breitbach in den nächsten drei Jahren ebenfalls 260.000 Euro. Mit dem Vorhaben soll der Energieeintrag im geringer bestrahlten Randbereich des Strahlungsempfängers genutzt und dem nachgeschalteten Kraftwerksprozess zugeführt werden.

Weitere Informationen: http://www.fh-aachen.de
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