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Das Herz der Schlange und mehr

15.11.2006 - (idw) Universität Leipzig

Die neuen Räumlichkeiten der Klinik für Vögel und Reptilien an die Veterinärmedizinische Fakultät der Universität Leipzig werden jetzt vom Sächsischen Immobilien- und Baumanagement (SIB) übergeben. Aus diesem Anlass laden wir herzlich zu einer Presseveranstaltung mit Fototermin ein. Sie erfahren viel Wissenswertes einerseits über Bau und Bedeutung der Klinik für Vögel und Reptilien, andererseits über Forschungsprojekte der Klinik und die Behandlung der Tiere. Zeit: 23. November 2006, 10:00 Uhr
Ort: Hörsaal vor der Hufschmiede
An den Tierkliniken 19

Die Klinik für Vögel und Reptilien wurde vollständig renoviert und neu ausgestattet. Mit der Übergabe der Klinik durch SIB verfügt die Veterinärmedizinische Fakultät der Universität Leipzig über eine tiermedizinische Einrichtung, in der Nutz-, Zier- und Wildvögel sowie Schlangen, Schildkröten, Echsen und Fische von hochqualifiziertem Personal in modernen Räumen mit neuester Technik behandelt werden können.

Jüngstes Kind im Kreis der Tierkliniken

Die Klinik für Vögel und Reptilien ist die 5. Klinik an der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Leipzig. Damit reagiert die Fakultät sowohl auf den gewachsenen Bedarf an tiermedizinischer Betreuung von Ziervögeln und Wirtschaftsgeflügel als auch auf die zunehmende Bedeutung der Forschung zu Vögeln und Reptilien (z.B. Vogelgrippe). Mehr dazu erfahren Sie vom Dekan der Veterinärmedizinischen Fakultät, Prof. Dr. Karsten Fehlhaber.

Von Hundeboxen zu tiergerechten Volieren und Terrarien

Die Klinik wurde nicht nur einfach gemalert und instandgesetzt, sondern grundlegend erneuert. Von einer gänzlich neuen Raumaufteilung bis zu artengerechten Unterkünften für die Vögel und Reptilien wurden ganz neue Bedingungen für die Tiere, aber auch bessere Arbeitsmöglichkeiten für die Mitarbeiter geschaffen. Die Umbaumaßnahmen erläutert der Amtsvorsteher von SIB Leipzig II, Dipl. Ing. Wolfgang Trommer.

Einzige deutsche Klinik mit internationalem Fachtierarzt-Zertifikat für Vögel

Die junge Klinik für Vögel und Reptilien ist die einzige deutsche Klinik mit der internationalen Akkreditierung der Weiterbildung zum "Diplomate of the European College of Avian Medicine und Surgery", dem internationalen Fachtierarzt für Vogelkrankheiten. Diese Zulassung ist Ausdruck eines hohen Standards in Lehre, Forschung und tierärztlicher Praxis. Welche Entwicklung die Klinik seit ihren Anfängen vor ca. fünf Jahren durchlaufen hat, weiß Klinikchefin Prof. Dr. Maria-Elisabeth Krautwald Junghanns.

Männliche Eintagsküken - Tötung vorprogrammiert?

Ein aktuelles Tierschutzprojekt der Klinik stellt PD Dr. Thomas Bartels von der Veterinärmedizinischen Fakultät vor, das sich mit der Tötung von männlichen Eintagsküken befasst. Er erläutert die Situation und stellt Lösungsmöglichkeiten vor.

DFG-Projekt: Künstliche Besamung von Papageienvögeln

Was steckt dahinter, was wird in diesem Artenschutzprojekt erreicht, warum fördert die DFG dieses Projekt? Darüber informiert Tierarzt Volker. Schmidt, ebenfalls Veterinärmedizinische Fakultät.

Fototermin: Der Blick ins Herz der Schlange

Im Anschluss an das Pressegespräch bietet Prof. Krautwald-Junghanns einen Rundgang durch ihre Klinik an. Die neuen Untersuchungsräume, der Operationsbereich und das "Tierkrankenhaus" zeigen das Ausmaß der Veränderung und den aktuellen Standard der Klinik. Dabei geben Kathrin Pees und Dr. Michael Pees Einblicke in die Diagnostik und die Therapie von Schlangen und Koi. Mit einem gerade gelieferten hochauflösendem Ultraschallgerät führen sie u.a. die Ultraschalluntersuchung einer Schlange vor, und zeigen in spektakulären Farbaufnahmen, wie das Blut durch das Schlangenherz fließt.


Bildgebenden Medien und interessierten Journalisten bieten wir zudem die Möglichkeit, nach unserer Presseveranstaltung einen operativen Eingriff bei einem Tier zu dokumentieren. Bitte sprechen Sie Termin und Details rechtzeitig mit uns ab. (Telefonnummer und Mail s.u.)

Teilen Sie uns bitte mit, ob Sie an unserer Presseveranstaltung teilnehmen: Telefon 0341 97 35 020 oder adams@uni-leipzig.de

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