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Ein "neuer" Humanismus? Das Menschenbild einer kulturellen Neuorientierung

15.11.2006 - (idw) Kulturwissenschaftliches Institut

Ein öffentlicher Vortrag von Prof. Dr. Peter Heintel (Universität Klagenfurt) am 20.11.2006, um 18.15 Uhr im Kulturwissenschaftlichen Institut, Essen Um den Herausforderungen der Globalisierung zu begegnen, bedarf es eines gründlichen Überdenkens der kulturellen Grundlagen des westlichen Denkens. Eine zukunftsfähige Weiterentwicklung der westlichen Kultur muss ein neues, tragfähiges Menschenbild zur Grundlage haben, um mit anderen Kulturen kommunikationsfähig zu bleiben. An welchen Punkten ein solches neues Menschenbild ansetzen könnte, darüber spricht Prof. Dr. Peter Heintel in seinem Vortrag zum Thema "Ein 'neuer' Humanismus? Das Menschenbild einer kulturellen Neuorientierung".

Peter Heintel ist Professor für Philosophie und Gruppendynamik am Institut für Philosophie der Universität Klagenfurt. Er forscht und lehrt u.a. zu den Themen Gruppendynamik, Motivation und Konfliktmanagement. Heintel war Gastprofessor an der Universität Hamburg und ist Mitglied der wissenschaftlichen Fakultät des Gottlieb Duttweiler Institutes Zürich und des Hernstein International Management Institutes in Wien. Neben seinen akademischen Ämtern fungiert er als Berater in zahlreichen Institutionen und Unternehmen. Prof. Heintel arbeitet derzeit an einem Projekt für kulturelle Nachhaltigkeit. Er veröffentlichte zahlreiche Publikationen, darunter "Innehalten. Gegen die Beschleunigung - für eine andere Zeitkultur".

Die Veranstaltung ist Teil einer Reihe von öffentlichen Vorträgen, die im Rahmen des von der Stiftung Mercator GmbH, Essen, geförderten Projekts "Der Humanismus in der Epoche der Globalisierung. Ein interkultureller Dialog über Menschheit, Kultur und Werte" am KWI stattfinden werden. Ziel des Projekts ist es, ein Verständnis vom Menschen zu entwickeln, das alle Kulturen übergreift und sie zugleich in ihrer Eigenart und Vielfalt zur Geltung kommen lässt. Hierbei gilt es, Potenziale für einen neuen Humanismus in verschiedenen kulturellen Kontexten auszuloten und so der besonderen Fähigkeit der Kulturwissenschaften, die im Zeitalter der Globalisierung in ihrer Orientierungsfunktion liegt, gerecht zu werden.

Die Veranstaltung ist öffentlich. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.kwi-nrw.de oder unter der Telefonnummer 0201/7204-213.
Weitere Informationen: http://www.kwi-nrw.de
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