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"Kannze ma seh'n": Eine Physiker-Generation an der RUB

16.11.2006 - (idw) Ruhr-Universität Bochum

Drei Mitglieder mit gleichem Nachnamen und allesamt Physiker - dieser Eintrag fand sich in der Datenbank der Ruhr-Alumni Bochum. Die Eheleute Sigwart und Helene sowie Sohn Jens Haun scheinen die Physik im Blut zu haben: Alle Drei fanden ihr zweites Zuhause an der Fakultät für Physik und Astronomie der RUB. In einem ausführlichen Interview erzählen die Hauns von ihrem Leben an und mit der RUB - von den Anfängen auf Europas größter Baustelle bis heute. Bochum, 16.11.2006
Nr. 385

Kannze ma seh'n
Vom Uni-Bau bis zum Alumnus
Eine Physiker-Generation an der RUB

Drei Mitglieder mit gleichem Nachnamen und allesamt Physiker - über diesen Eintrag in der Datenbank der Ruhr-Alumni Bochum stolperte Alumni-Managerin Jessica Runte und entdeckte die Familie Haun. Die Eheleute Sigwart und Helene sowie Sohn Jens Haun scheinen die Physik im Blut zu haben: Alle Drei fanden ihr zweites Zuhause an der Fakultät für Physik und Astronomie der RUB. Sie begleiteten die Ruhr-Universität Bochum von ihren Anfängen im Rohbau bis heute. Um die Universität nun, da sie allesamt Ehemalige sind, nicht aus den Augen zu verlieren, wurden sie Mitglieder der Ruhr-Alumni Bochum und trugen sich in die Datenbank ein. In einem Interview erzählen die ursprünglichen Hessen von ihren Anfängen an der RUB und ihrer Annäherung an das Ruhrgebiet.

Interview im WWW

Das vollständige Interview steht im Internet unter:
http://www.rub.de/alumni/haun

Ohne Stützräder durch die RUB

"Auf Ebene 02 haben wir das erste Mal die Stützräder abgenommen": So lernte Jens Haun als Kind das Radfahren auf den noch leeren Fluren des NA-Gebäudes. In ihrem ausführlichen Interview berichten die Hauns von vielen Anekdoten und - angereichert mit alten Fotos - von ihrem Leben mit der RUB. Auf besondere Art begeistert haben sie die Menschen im Ruhrgebiet und deren eigenwillige Sprache: "Kannze ma seh'n" haben sie daher zu ihrem Motto für die Gründerzeit der RUB gewählt.

Die Bauleute hinauswohnen

Damals, als der Campus Europas größte Baustelle war, mussten sich neue Mitarbeiter wie Sigwart Haun noch in die halb fertigen Büros hinein- und damit die "Bauleute hinauswohnen". Haun: "Man darf nicht warten bis sie fertig sind, sondern man muss kommen, wenn die anfangen, so langsam fertig zu werden." Der Familienvater erzählt im Interview, wie er das - immer noch verwirrende - Geschosssystem mit geplant hat, wie die großen Deckenplatten in der Feldfabrik auf dem Campus gegossen und getrocknet wurden und wie die Uni aufgebaut wurde: "Das ging rasend schnell und für heutige Verhältnisse war das ein herrliches Arbeiten!"

Über den Tellerrand schauen

Doch nicht nur Historisches aus den 60er-Jahren lebt im Interview mit der Physiker-Familie auf: Helene Haun verdankt ihre Computerkenntnisse der Arbeit an der Universität. Die damalige Teilzeitlehrerin konnte im Hochschuldienst schon mit Computern arbeiten, als in der Schule noch nicht daran zu denken war. Wie ihr Sohn so gibt auch sie den heutigen Studierenden mit auf den Weg, öfter mal über den Tellerrand zu schauen: "Nutzt die Angebote, die an der RUB zusätzlich zum Fachstudium vorhanden sind!"


Alumni-Netzwerk

Kontakte pflegen, wieder aufleben lassen oder neue knüpfen: Die Datenbank der Ruhr-Alumni Bochum macht es möglich. Zum Service für die Mitglieder gehören eine "ewige" E-Mail-Adresse der Ruhr-Universität sowie regelmäßige Informationen über die Hochschule und Einladungen zu Veranstaltungen. In einem Bonus-Paket gibt es außerdem vergünstigte Angebote zu Karriereplanung, Sport und Zeitschriften.

Weitere Informationen

Jessica Runte, M.A., Ruhr-Universität Bochum, Alumni-Management, Tel. 0234/32-27512 (8 bis 12 Uhr), E-Mail: ruhr-alumni@rub.de

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