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"Unterstützende Mittel"

17.11.2006 - (idw) Friedrich-Schiller-Universität Jena

Universität Jena veranstaltet vom 30.11. bis 2.12. Workshop zur Geschichte des Dopings in Ost und West / Einladung zur Pressekonferenz am 1.12., 13.00 Uhr Jena (17.11.06) Die Friedrich-Schiller-Universität Jena veranstaltet vom 30. November bis 2. Dezember einen Workshop unter dem Titel "Doping in Ost und West 1960-1990 - Erkenntnisse, Probleme und Perspektiven der Forschung". Dazu werden Wissenschaftler aus Deutschland, den USA, Polen und Dänemark erwartet.

Die Veranstaltung wird ausgerichtet durch das Forschungsprojekt "'Unterstützende Mittel' - Doping im Sportsystem der DDR und die Rolle der pharmazeutischen Industrie". Dieses Projekt wurde im Juli 2005 am Historischen Institut der Universität eingerichtet, um angesichts der Diskussion um die Stellung des VEB Jenapharm im Staatsdoping der DDR eine historische Erforschung zu gewährleisten. Die wissenschaftliche Leitung liegt bei dem Zeithistoriker Prof. em. Dr. Lutz Niethammer. Finanziert wird das Projekt durch die Jenapharm GmbH und Co. KG, die auch die Ausrichtung des Workshops finanziell ermöglicht.

"Auf dieser Veranstaltung soll auch über Ansatz und Verlauf unserer bisherigen Untersuchungen zu den Strukturen, Abläufen und Verantwortlichkeiten in der pharmazeutischen Industrie im Dopingsystem der DDR informiert werden", so Prof. Niethammer bei der Vorstellung des Programms. Um die Fragen des Projekts umfassend zu erörtern, sei jedoch die Einbettung in weitere Kontexte notwendig.

"Darum freue ich mich", so Niethammer weiter, "dass wir für den Workshop anerkannte Experten aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen gewinnen konnten." So werde es möglich, Fragen nach der ethischen Verantwortung sowie nach der Veränderung der historischen Wahrnehmung und Erfahrung des Dopings in Ost und West aus verschiedenen Perspektiven zu diskutieren.

Die wissenschaftlichen Vorträge behandeln unter anderem Themen wie die "Entstehung und Funktionsweise des DDR-Dopings", "Doping - Stolperstein der Vereinigung?", "Aspekte einer Geschichte sowjetischer Körperoptimierung", "Schmerz und Grenzüberschreitung" oder auch die "Pharmakologisierung des Alltagslebens". Die 15 Referenten kommen aus der Sportmedizin, Molekularbiologie, Geschichte, Pädagogik, Psychologie und Philosophie.

Der Workshop findet im neuen Tagungszentrum der Jenaer Universität, dem "Alten Schloss Dornburg", vom 30. November bis 2. Dezember statt.

Weitere Informationen unter: http://www.jenacenter.uni-jena.de/Veranstaltungen.html.

Hinweis für die Medien:

Anlässlich des Doping-Workshops wird eine Pressekonferenz veranstaltet. Diese findet statt am

Freitag, den 1. Dezember
um 13.00 Uhr
im Senatssaal im Universitätshauptgebäude (Fürstengraben 1).

Interessierte Journalistinnen und Journalisten sind dazu herzlich eingeladen.

Bitte bestätigen Sie die Teilnahme an der Pressekonferenz unter Telefon 03641 / 931030 oder per Mail an: presse[at]uni-jena.de.
Weitere Informationen: http://www.jenacenter.uni-jena.de/Veranstaltungen.html
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