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"Raum für weitere Interpretation und Entwicklung"

17.11.2006 - (idw) Fachhochschule Aachen

Die Absolventin der Fachhochschule (FH) Aachen, Julia David, gewinnt den 1. Preis beim Euregionalen Architekturwettbewerb 2006 mit ihrem Entwurf eines unterirdischen Thermalbads am Wahrzeichen der Bäderstadt Aachen, dem Elisenbrunnen. Weitere drei Studierende der FH Aachen konnten sich mit ihren Projekten unter den besten zehn Teilnehmern platzieren. Ausgezeichnet wurde die Absolventin des Fachbereichs Architektur, Julia David, für ihren Entwurf eines unterirdischen Thermalbads am Wahrzeichen der Bäderstadt Aachen, dem Elisenbrunnen. Sie setzte sich mit ihrer Idee gegen Konkurrenten verschiedener Hochschulen aus der Euregio Maas-Rhein durch. Neben Frau David konnten sich weitere drei Studierende der FH Aachen mit ihren Projekten unter den besten zehn Teilnehmern platzieren.
Der Euregionale Architektur Preis wird jährlich für das beste Examensprojekt im Bereich Architektur an Studierenden aus der Euregio Maas-Rhein verliehen. Grenzüberschreitend wird der Wettbewerb von den Architekturausbildungsstätten im Grenzgebiet Deutschland - Niederlande - Belgien ausgeschrieben. Auf deutscher Seite nehmen die Fachhochschule Aachen und die Fakultät für Architektur der RWTH Aachen teil.
Julia David begeisterte die international besetzte Jury nicht nur durch ihren konzeptionell interessanten Projektansatz, sondern auch durch "großartige Kreativität und die Freude, mit der er konsequent ausgearbeitet wurde". Ihre Idee einer unterirdischen Badelandschaft unter dem Elisengarten hebt auf außergewöhnliche Weise die historische Bedeutung der Stadt Aachen als schon seit dem Mittelalter geschätzter Kur- und Badeort hervor und macht das Thema "Baden" im Stadtzentrum wieder erlebbar. Frau David lässt in Ihrem preisgekrönten Entwurf den Besucher in eine ihren Worten nach "unterirdische, nicht alltägliche Welt" eintreten, in der sich die Räume des Bads mit der Rasenfläche des darüber liegenden Elisengartens zu einer Einheit verbinden. Besonders die klaren Formen der aus dem Erdreich herausragenden Räume setzen einen Kontrapunkt zur antik wirkenden, klassizistischen Bauweise des von Karl Friedrich Schinkel und Johann Peter Cremer zu Beginn des 19. Jh.s entworfenen Elisenbrunnens.
Alle zum Wettbewerb eingereichten Projekte werden noch bis zum 1. Dezember 2006 in Lüttich ausgestellt.
Weitere Informationen: http://www.eap-pea.org - Informationen zum Euregionalen Architekturpreis und der Ausstellung
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