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Internationale Zusammenarbeit in der Lehre

17.11.2006 - (idw) Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig

Der Fachbereich Informatik, Mathematik und Naturwissenschaften der HTWK Leipzig hat 35 ausländische Wissenschaftler zu Gast. Der Fachbereich Informatik, Mathematik und Naturwissenschaften (IMN) veranstaltet im Rahmen der Kooperationsprogramme der EU mit den Nachfolgestaaten der Sowjetunion (Tempus-Tacis-Projekte) derzeit einen Internationalen Projekt-Workshop zur Anwendung von eServices zur multimedialen Unterstützung von Aus- und Weiterbildung. 35 Wissenschaftler aus zwölf Ländern, unter anderem aus Russland, Tschechien, Tadschikistan, Schweden, der Slowakei und der Ukraine, sind deshalb an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) zu Gast. Während des Arbeitstreffens werden Ideen zu neuen Projekten ausgetauscht und aktuelle Fragen der Lehre und des Bologna-Prozesses diskutiert.

Das erste EU-Tempus-Projekt "eMeReCU - elektronisches Medien- und Ressourcenzentrum in der Ukraine" startete bereits vor drei Jahren und wurde in diesem Jahr erfolgreich abgeschlossen. Das Interesse an einer Zusammenarbeit in diesem Bereich ist dadurch inzwischen weiter gewachsen: Aus vier Projektpartnern aus drei Ländern im Jahr 2003 sind 20 Partner aus zehn Ländern geworden, die derzeit in vier Projekten - "JointLab", "InterCollegia", "EduVisIM" und "InterSCAN" - kooperieren. Die Projekte sollen die Ausbildung der Studenten unterstützen und sie auf ihre künftigen Wirkungsmöglichkeiten in aller Welt vorbereiten. Die beteiligten Hochschulen binden Studenten deshalb in internationale Projektarbeiten ein und stellen ihnen elektronische Dienste und Medien zur Verfügung. So können zum Beispiel Vorlesungen, die an der HTWK Leipzig gehalten werden, auch in der Ukraine über das Internet verfolgt werden: "Wir stellen einfach das Script einer Vorlesung ins Netz und wenn ein Student eine Folie anklickt, kann er sich anhören, was in dieser Vorlesung dazu gesagt wurde. Die Studenten sprechen dort sehr gut Englisch und zum Teil auch Deutsch", erklärt Prof. Klaus Hänßgen, Fachbereich IMN.

Das Tempus-Programm soll den sozialen und wirtschaftlichen Reformprozess in den Partnerländern unterstützen und zielt außerdem auf die Entwicklung der Hochschulen in Lehre, Struktur und Verwaltung sowie den Aufbau internationaler Kontakte der Hochschulen untereinander und mit Unternehmen.

Nähere Informationen zum Internationalen Projekt-Workshop
und dem Tempus-Programm:
Prof. Dr. rer. nat. Klaus Hänßgen, Fachbereich IMN
Telefon: 0341/3076-6610, Mail: haenssge@imn.htwk-leipzig.de
Weitere Informationen: http://www.htwk-leipzig.de
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