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Presseinformation: Mit neuer Strategie zum Helmholtz-Zentrum Jülich

11.12.2006 - (idw) Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren

Bonn/Jülich, 11. Dezember 2006 - "Jülich ist keine Kernforschungsanlage mehr, sondern ein modernes Großforschungslabor mit Schlüsselkompetenzen in Physik, Simulation und Materialwissenschaft." Mit diesem Selbstverständnis will der Vor-standsvorsitzende Prof. Dr. Achim Bachem das Forschungszentrum Jülich in die Zukunft führen. Auf einer Pressekonferenz gab er heute in Bonn bekannt, dass das Zentrum ab Juli 2007 unter dem neuen Namen Helmholtz-Zentrum Jülich auftreten wird. "Das Forschungszentrum Jülich ist für die Zukunft sehr gut aufgestellt und wird sicher weiterhin eine her-ausragende Rolle nicht nur in der Helmholtz-Gemeinschaft sondern auch in der deutschen Forschungs-landschaft spielen", so Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung. "Die Umbenennung zum Helmholtz-Zentrum wird dazu beitragen, Bekanntheit und Image der Helmholtz-Gemeinschaft zu steigern."
"Wir stehen zu den Ideen und Zielen der Helmholtz-Gemeinschaft, da war es nur logisch, uns umzubenennen", begründete Bachem die Umbenennung. Ziel des seit Oktober dieses Jahres amtierenden Vorstandsvorsitzenden ist es, das Jülicher Forschungszentrum zu einem "effizienten, im weltweiten Wettbewerb führenden Forschungsunternehmen" zu entwickeln.
Unter einem neuen Namen treten bisher das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (früher GBF) und das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ auf. "Je mehr Zentren diesen Schritt machen, desto stärker strahlen die Erfolge eines Zentrums auf alle anderen Mitglieder der Gemeinschaft aus. Auf diese Weise können wir uns besser im globalen Wettbewerb um die besten Köpfe und um Fördermittel positionieren", so Prof. Dr. Jürgen Mlynek, Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft. "Der Wiedererkennungseffekt wirkt positiv nach innen und außen. Gleichzeitig bildet eine starke Wissenschaftsmarke auch einen Schutzwall, der verlässliche Rahmenbedingungen und Planungssicherheit schafft."

Weitere Informationen unter www.helmholtz.de/marke und www.fz-juelich.de

Die Helmholtz-Gemeinschaft leistet Beiträge zur Lösung großer und drängender Fragen von Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft durch wissenschaftliche Spitzenleistungen in sechs Forschungsbereichen: Energie, Erde und Umwelt, Gesundheit, Schlüsseltechnologien, Struktur der Materie, Verkehr und Weltraum. Die Helmholtz-Gemeinschaft ist mit 25.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 15 Forschungszentren und einem Jahresbudget von rund 2,2 Milliarden Euro die größte Wissenschaftsorganisation Deutschlands. Ihre Arbeit steht in der Tradition des großen Naturforschers Hermann von Helmholtz (1821-1894).

Das Forschungszentrum Jülich ist mit rund 4.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern das größte multidisziplinäre Forschungszentrum in Europa. Als Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft arbeitet Jülich auf den Forschungsfeldern Gesundheit, Information, Umwelt und Energie, wo insbesondere die Schlüsselkompetenzen in der Physik der Materie und im wissenschaftlichen Rechnen mit Supercomputern eingesetzt werden. Langfristige, grundlagenorientierte und fächerübergreifende Beiträge zu Naturwissenschaft und Technik werden ebenso erarbeitet wie konkrete technologische Anwendungen für die Industrie.
Korrektur vom 11.12.2006Ansprechpartner für die Medien:

Helmholtz-Gemeinschaft:
Thomas Gazlig
Tel: 030 206 329-57
presse@helmholtz.de

Forschungszentrum Jülich
Dr. Angela Lindner
Tel: 02461 61-4661
presse@fz-juelich.de
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