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Patienten profitieren unmittelbar von "Heicudent"

13.12.2006 - (idw) Universitätsklinikum Heidelberg

Universitäts-Zahnklinik Heidelberg bietet kostenreduzierte Behandlung in studentischen Kursen an / Einsatz moderner Techniken und Materialien Die Zahnklinik des Universitätsklinikums Heidelberg bietet Patienten die Möglichkeit, sich von angehenden Zahnärzten unter fachlicher Aufsicht behandeln zu lassen. Dabei können - je nach Behandlungsfall - die Kosten für das zahnärztliche Honorar um bis zu 60 Prozent reduziert werden.

Dieses bereits bestehende Angebot wird durch die Neuorganisation der studentischen Behandlungskurse im Rahmen von "Heicudent", des neuen Heidelberger Curriculums der Zahnheilkunde, seit dem Wintersemester 2006 nochmals verbessert. "Die Therapieangebote der Kliniken für Zahnerhaltung und Zahnersatz sind noch enger aufeinander abgestimmt", erklärt Professor Dr. Peter Rammelsberg, Ärztlicher Direktor der Klinik für Prothetik und gleichzeitig Studiendekan der Zahnmedizin.

Patienten in den Studentenkursen müssen nun nicht mehr mit der Zuweisung zu verschiedenen Studenten für die Behandlung von Zahnbetterkrankungen und Versorgungen mit Kronen, Teilprothesen oder Füllungen rechnen. Im Idealfall wird die gesamte Therapie von einem "persönlichen" studentischen Behandler unter der Aufsicht eines Betreuerteams aus zwei beaufsichtigenden Zahnärzten mit unterschiedlicher fachlicher Ausrichtung durchgeführt.

Ein weiterer Vorteil des neuen Behandlungsangebots ist die Verwendung innovativer und zukunftssicherer Materialien und Techniken der restaurativen Zahnheilkunde, insbesondere von vollkeramischen, computergestützt verarbeiteten Zahnersatzmaterialien. Die Vollkeramik ist mittlerweile eine echte Alternative zu den herkömmlichen metallverstärkten Versorgungsformen. Zusätzlich besteht unter Umständen die Möglichkeit, an klinischen Studien teilzunehmen, in deren Rahmen der Zahnersatz zu noch günstigeren Konditionen angefertigt werden kann.

Interessierte Patienten wenden sich bitte an die Leitstelle der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik (Tel. 0 62 21/ 56 60 40). Dort wird zunächst eine grundlegende Untersuchung durchgeführt und über die Möglichkeit einer Weiterbehandlung im Rahmen der studentischen Behandlungskurse oder einer laufenden Studie entschieden.

Bei Rückfragen von Journalisten:
Dr. Annette Tuffs
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Universitätsklinikums Heidelberg
und der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 672
69120 Heidelberg
Tel.: 06221 / 56 45 36
Fax: 06221 / 56 45 44
E-Mail: Annette_Tuffs@med.uni-heidelberg.de

Diese Pressemitteilung ist auch online verfügbar unter
http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/presse

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