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Messen, was auf den Tisch kommt - Compamed 2006 präsentierte Highlights der Bildverarbeitung und Messtechnik

13.12.2006 - (idw) IVAM Fachverband für Mikrotechnik

Wie messe ich am besten die Oberfläche eines Brustimplantats? Antworten auf diese und viele andere Fragen erhielten rund 10.000 Führungskräfte, Produktentwickler und Einkäufer auf der Medizintechnik-Zuliefermesse Compamed im Rahmen der Medica. Vom 15. bis 17. November präsentierten 24 Aussteller auf dem Produktmarkt "Hightech for Medical Devices" unter anderem Innovationen aus der Messtechnik. Organisiert wurde der Gemeinschaftsstand vom IVAM Fachverband für Mikrotechnik. Ultraschnelle optische Inspektionssysteme zur Qualitätsprüfung stellte Siemens Optical Solutions vor. Diese erkennen beispielsweise Frakturen in Stents und verhindern so Mikrowunden in Arterien, die entstünden, wenn sich Teile einer beschädigten Gefäßprothese in der Arterie aufrichten würden. Die Zukunft der Mess- und Bildverarbeitungstechnik sieht Markus Lotz von Siemens Optical Solutions positiv: "Das Entwicklungspotenzial von optischen Prüfsystemen lässt sich verfünffachen, da bisher noch nicht alle Möglichkeiten der Bildverarbeitung genutzt werden", so Lotz.

Oberflächenstrukturen bis in den Nanometerbereich maß die Firma Fries Research & Technology (FRT) mit modularer Multisensortechnologie direkt am Stand. Selbst vor dem Brustimplantat, das ein Besucher mitbrachte, machte der FRT-"Microglider" keinen Halt. Auch die Nanofocus AG präsentierte ein optisches 3D-Messsystem zur Erfassung tribologischer Oberflächen, zum Beispiel von künstlichen Gelenken und Zahnimplantaten. Das System wird auch bei Herzschrittmachern in der Qualitätsprüfung eingesetzt.

Vom 14. bis 16. November 2007 wird IVAM erneut einen Hightech-Produktmarkt auf der Compamed organisieren. Reservierungen nimmt Katrin Manka (Tel.: +49 231 9742 7081; E-Mail: km@ivam.de) gerne entgegen.

Über IVAM:

IVAM ist eine internationale Interessengemeinschaft von Unternehmen und Instituten aus den Bereichen Mikrotechnik, Nanotechnik und Neue Materialien. Derzeit sind etwa 200 Unternehmen und Institute aus dreizehn Ländern in Europa, Asien und Nordamerika Mitglied bei IVAM.

Als kommunikative Brücke zwischen Anbietern und Anwendern von mikrotechnischen Produkten und damit verbundenen Dienstleistungen vermarktet IVAM Wettbewerbsvorteile durch Technologiemarketing. Lobbyarbeit für kleine und mittlere Unternehmen, Aus- und Weiterbildungsprojekte und weltweites Networking runden das Tätigkeitsprofil von IVAM ab.

IVAM - Fachverband für Mikrotechnik
Emil-Figge-Straße 76
44227 Dortmund
Telefon: 0231 / 9742-168
E-Mail: info@ivam.de

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