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Innovationspreis Rheinland-Pfalz 2006 für die Industriekooperation RheinAhrCampus - Morgan-Rekofa GmbH

14.12.2006 - (idw) Fachhochschule Koblenz / RheinAhrCampus Remagen

Der RheinAhrCampus Remagen der Fachhochschule Koblenz erhält für ein Kooperationsprojekt mit dem Eifeler Unternehmen Morgan-Rekofa GmbH in Antweiler im Rahmen der diesjährigen Ausschreibung des Innovationspreises Rheinland-Pfalz den Sonderpreis für die erfolgreichste Kooperation zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. Mit dem Innovationspreis honoriert das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau jährlich besonders innovative Unternehmen und Forschungseinrichtungen als Anerkennung ihrer Leistungen und ihres Einsatzes für wegweisende Produkte in der Wirtschaft des Landes. Prämiert wurde die Entwicklung eines optischen glasfasergestützten Drehkopplers mit einer außerordentlich niedrigen Dämpfung für durchtretendes Laserlicht. Die dabei eingesetzten Lichtleitfasern erlauben eine hohe Datenübertragungsrate beispielsweise für Fernsehbilder in höchster Auflösung. Die Jury würdigte insbesondere das breite Anwendungsspektrum, das sich über den Einsatz in der Druck- und Verpackungsindustrie, bei Fertigungsrobotern in der Automobilindustrie, bei Radarsystemen und optisch-medizinischen Geräten, in der Militärtechnik bis zu laseroptischen Sensoranwendungen erstreckt, wo hohe Datenübertragungsraten verbunden mit großer Störsicherheit erforderlich sind. Gegenüber den bereits am Markt etablierten optischen Drehkopplern wurde die Lichtdämpfung um den Faktor 450 verbessert und der spektrale Übertragungsbereich auf mehrere hundert Nanometer ausgedehnt.

Die Entwicklung des Drehkopplers in optischer Mikrosystemtechnik wurde federführend von Prof. Dr. Georg Ankerhold zusammen mit mehreren Studenten des Studiengangs "Optik und Lasertechnik" am RheinAhrCampus in nur zwölf Monaten bis zum Serienprodukt durchgeführt und von dem Unternehmen Morgan-Rekofa, vertreten durch den Geschäftsführer Herrn Klaus Hoffmann und den Entwicklungsleiter Herrn Dr. Karel van Loon, intensiv unterstützt. Die erfolgreiche Zusammenarbeit der Hochschule mit dem rheinland-pfälzischen Unternehmen mündete zudem in einer Patentanmeldung und in mehreren Fachveröffentlichungen.

Der Innovationspreis Rheinland-Pfalz 2006 ist mit insgesamt 40.000 Euro dotiert. Neben Auszeichnungen für kleine und mittlere Unternehmen werden Sonderpreise für Forschung, Einzelbewerber, Industrie, innovative Dienstleistungen sowie Kooperationen zwischen Wirtschaft und Wissenschaft vergeben. Mit den Auszeichnungen soll die besondere Bedeutung technischer Entwicklungen von Produkten, Verfahren, Dienstleistungen oder neuen Konzepten hervorheben werden, die vor nicht mehr als drei Jahren auf dem deutschen Markt eingeführt wurden oder unmittelbar vor der Markteinführung stehen.

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