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Neues Zentrum für Mikro- und Nanotechnik in Dortmund unterstützt Mittelstand bei Produktentwicklung

14.12.2006 - (idw) Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie NRW

Landesregierung fördert Projekt des Technologiezentrums mit 2 Millionen Euro In Dortmund wird heute das neue NRW-Applikationszentrum für Mikrosystemtechnik "adlantis" eröffnet. Das Projekt des Technologiezentrums Dortmund soll kleine und mittlere Unternehmen bei der Entwicklung innovativer Produkte unterstützen. Ziel ist es, Forschungsergebnisse der Mikro- und Nanotechnologie in der Medizintechnik anzuwenden. Beispielsweise wird das Zentrum in Kooperation mit der mittelständischen Wirtschaft an der Entwicklung von Sensoren zur Früherkennung von Infarkten arbeiten. Außerdem sollen Geräte entwickelt werden, die die Atemluft eines Patienten untersuchen und so Krankheiten diagnostizieren können.

Dortmund wird damit Standort für eines von deutschlandweit fünf Applikationszentren für Mikrosystemtechnik, deren Einrichtung das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert. Zu den 6,5 Millionen Euro des Bundes gibt die Landesregierung 2 Millionen Euro für den Aufbau des Zentrums, mit denen unter anderem die Zusammenarbeit von "adlantis" mit NRW-Universitäten und Forschungseinrichtungen unterstützt wird. Im Frühjahr 2007 zieht das Applikationszentrum ins BioMedizinZentrum, wo es vom Land bereits geförderte Geräte mitnutzen kann.

Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart sagte: "Die Verknüpfung von Mikro- und Nanotechnologien mit den Lebenswissenschaften hat enormes Zukunftspotential. Dies bringt nicht nur die Wirtschaft voran. Es nützt auch in ganz besonderer Weise den Menschen, indem es der Medizin und der Medizintechnik völlig neue Perspektiven eröffnet." Das neue Anwendungszentrum passe daher sehr gut in die Innovationsstrategie der Landesregierung, in der sowohl Nano- und Mikrotechnologien als auch Life Sciences und Medizintechnik Schwerpunkte bilden. "Daher wird das Zentrum nicht nur dem Mittelstand in Dortmund nützen, sondern über den Standort hinaus wirken", sagte Pinkwart. "Dortmund hat sich in den letzten Jahren zu einem herausragenden Standort für Mikrosystemtechnik und Lebenswissenschaften entwickelt. Diese Stärken werden nun weiter ausgebaut."

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