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Berliner Physiker erhält deutsch-französischen Forschungspreis

23.12.2006 - (idw) Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG)

Der Berliner Physiker Prof. Dr. Wolfram von Oertzen (67) wird für seine herausragenden Arbeiten über Atomkerne von der Deutschen Physikalischen Gesellschaft und der Französischen Physikalischen Gesellschaft mit dem "Gentner-Kastler-Preis 2007" geehrt. Der am Hahn-Meitner-Institut und an der Freien Universität Berlin tätige Wissenschaftler erhält die mit 1.000 Euro dotierte Auszeichnung nächsten Juli in Grenoble. Wolfram von Oertzens Arbeit betrifft sowohl große Atomkerne - "Schwere Ionen" genannt -, als auch kleine Ansammlungen von Kernteilchen, die im Inneren mancher Atomkerne vorkommen. Solche Teilchengruppen heißen im Fachjargon "Cluster". Besonders häufig sind "Alpha-Cluster", die aus zwei Protonen und zwei Neutronen bestehen. Entweichen diese aus dem Atomkern - was typisch ist für eine bestimmte Form der Radioaktivität -, spricht man von "Alpha-Strahlung".

Wolfram von Oertzen verbindet seit vielen Jahren eine enge Zusammenarbeit mit französischen Kollegen. Er war Gastprofessor an verschiedenen Universitäten des Nachbarlandes und Mitglied zahlreicher wissenschaftlicher Gremien: So gehörte er beispielsweise dem Nationalen Komitee der staatlichen Forschungsorganisation CNRS an.

Der Gentner-Kastler-Preis wird im jährlichen Wechsel an deutsche bzw. französische Physiker vergeben. Die Auszeichnung beinhaltet eine Silbermedaille und ist mit 1.000 Euro dotiert.
Weitere Informationen: http://www.hmi.de/people/oertzen/ Website von Wolfram von Oertzen
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