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Gesichtsfehlbildungen - Ästhetische und funktionelle Wiederherstellung heute vollständig möglich

23.01.2007 - (idw) Friedrich-Schiller-Universität Jena

Tagung am 27. Januar / Einladung zum Pressegespräch am Donnerstag, 25. Januar, 10.00 Uhr, Universitätsklinikum Jena (Jena) Spalten im Bereich der Lippen, des Kiefer und des Gaumens, so genannte LKG-Spalten, gehören zu den häufigsten angeborenen Fehlbildungen bei Kindern. Die im Volksmund als "Hasenscharte" und "Wolfsrachen" bekannten Fehlbildungen sind aber heute kein Schicksal mehr: Mit den Techniken der modernen Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie und der plastischen Chirurgie können die Spaltleiden und andere kraniofaziale Fehlbildungen faktisch unsichtbar gemacht werden. "An einem spezialisierten, universitären Zentrum wie hier in Jena können heute sowohl die Funktion als auch die Ästhetik mit neuen Techniken sehr gut wiederhergestellt werden", erklärt dazu Professor Stefan Schultze-Mosgau, Direktor der Klinik für Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgie/Plastische Chirurgie am Universitätsklinikum Jena (UKJ).

Oft sind die Fehlbildungen mit Funktionsstörungen des Gehörs verbunden und beeinträchtigen die Kinder beim Sprechen lernen. Die Behandlung ist daher auch eine interdisziplinäre Aufgabe der fachübergreifenden Lippen-Kiefer-Gaumenspaltsprechstunde der Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie/Plastische Chirurgie am Universitätsklinikum Jena, an der neben Chirurgen auch HNO-Ärzte, Kieferorthopäden, Logopäden, Psychologen und Zahnärzte beteiligt sind. "Unser Ziel ist es dabei, bis zur Einschulung die LKG-Spalten zu verschließen, und Sprache und Gehör der Kinder zu normalisieren", so Schultze-Mosgau.

Welche neuesten Behandlungsmethoden dafür zur Verfügung stehen, ist Thema des am 27. Januar am UKJ stattfindenden Interdisziplinären Symposiums für Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalten.

Im Vorfeld dieser Tagung möchten die Ärzte des UKJ über die Möglichkeiten zur Beseitigung der Fehlbildungen informieren und diese am Beispiel eines kleinen Patienten vorstellen, und laden daher ein zu einem

Pressegespräch
am Donnerstag, 25. Januar 2007
10.00 Uhr
Besprechungsraum der Klinik und Poliklinik für Mund- Kiefer- und Gesichtschirurgie/ Plastische Chirurgie
Universitätsklinikum Jena-Lobeda, Erlanger Allee 101

Ihre Gesprächspartner sind:
- Prof. Dr. Dr. Stefan Schultze-Mosgau, Direktor der Klinik und Poliklinik für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie/Plastische Chirurgie
- Mutter eines mit einer LKG-Spalte geborenen Kindes und Sohn

Bitte teilen Sie uns unter Tel. 03641/9343825 oder per E-Mail unter presse@med.uni-jena.de mit, ob Sie am Pressegespräch teilnehmen werden.

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