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DGKJP-Kongress: Früherkennung und Prävention im Mittelpunkt

24.01.2007 - (idw) Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN)

Noch 50 Tage bis zum DGKJP-Kongress
Prävention und Früherkennung psychischer Störungen im Kindes- und Jugendalter stehen im Mittelpunkt der 30. Jahrestagung, die die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (DGKJP) von Mittwoch, den 14. bis Samstag, den 17. März 2007, an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) in Aachen veranstaltet. Die Organisatoren um Kongresspräsidentin Professor Dr. Beate Herpertz-Dahlmann, Ärztliche Direktorin der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Aachen, erwarten wieder mehr als 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu dieser größten Jahrestagung auf dem Gebiet der Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie. Die Forschung hat sich in den vergangenen 30 Jahren intensiv mit der Erkennung und Beschreibung von Risiko- und Schutzfaktoren bei der Entstehung von psychischen Störungen auseinandergesetzt. Nun gilt es, dieses Wissen für die Entwicklung von geeigneten Präventionsprogrammen zu nutzen. Deshalb werden die Kongressteilnehmerinnen und -teilnehmer nicht nur Probleme der Diagnostik und Therapie diskutieren, sondern sich verstärkt mit Fragen der Vorbeugung beschäftigen. Neben der Prävention hilft vor allem die Früherkennung, die seelische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen zu verbessern. Deshalb sieht das Tagungsprogramm vor, neue wissenschaftliche Erkenntnisse zur Früherkennung des Autismus, der Schizophrenie und von Entwicklungsstörungen zu diskutieren. Ein weiterer Schwerpunkt der Tagung liegt auf dem Gebiet der Entwicklungsneurobiologie psychischer Krankheitsbilder, auch hier sind in den vergangenen Jahren zahlreiche Erkenntnisfortschritte, insbesondere durch die modernen bildgebenden Verfahren wie Magnetresonanztomographie oder Computertomographie, zu verzeichnen.

Da die wenigsten von Ihnen über die Zeit verfügen, um am gesamten Kongress teilzunehmen, bieten wir Ihnen exklusiv folgende Veranstaltungen an, um sich aus erster Hand zu informieren:

Pressekonferenz: Mittwoch, 14.03.2007, 11.00-12.00 Uhr
Themen:
1. Versorgung im Notstand: Wer versorgt künftig psychisch kranke Kinder- und Jugendliche?
2. Überblick: Aktuelle Themen des Kongresses

Presse-Round-Table 1:
Donnerstag, 15.03.2007, 13.00-15.00 Uhr
Struwwelpeter 2007: Wie sieht die Zukunft für unsere Kinder aus?

Presse-Round-Table 2:
Freitag, 16.03.2005, 13.00-15.00 Uhr
Zwischen Biologie und Gesellschaft: Neue Ansätze in der Kinder- und Jugendpsychiatrie.

Neben dem wissenschaftlichen Programm haben die Veranstalter eine Reihe von Angeboten vorgesehen, die sich an interessierte Bürgerinnen und Bürger richten: Besonders hervorzuheben ist der Schülerkongress am Mittwoch, den 14. März 2007, von 15.30 bis 17.00 Uhr, zu dem etwa 800 Schülerinnen und Schüler aus Aachen und Umgebung eingeladen sind, um mit Experten über die Themen "Mobbing in der Schule", "Prüfungsangst" oder "Magersucht und Bulimie: Warum wollen Mädchen so dünn sein?" zu diskutieren.

Detailinformationen zum Programm dieser Veranstaltungen entnehmen Sie bitte den beiliegenden Unterlagen. Das ausführliche Programm zum DGKJP-Kongress 2007 finden Sie ab sofort im Internet über unsere Seite:

http://www.dgkjp-kongress.de

Für interessierte Kolleginnen und Kollegen, die sowohl am Kongress als auch an den Presseveranstaltungen teilnehmen möchten, besteht bereits heute die Möglichkeit zur Anmeldung bzw. zur Akkreditierung. Bitte benutzen Sie beiliegende Rückantwort und teilen Sie uns möglichst bis

Mittwoch, den 28. Februar 2007,

verbindlich mit, ob Sie am Kongress und/oder an den Presseveranstaltungen teilnehmen möchten. Für die beiden Presse-Round-Tables stehen nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen zur Verfügung. Deshalb bitten wir Sie um Verständnis, dass wir bei Anmeldungen nach diesem Termin Ihre Teilnahme an diesen Presseveranstaltungen nicht garantieren können.

Wir würden uns sehr freuen, Sie während des Kongresses persönlich begrüßen zu dürfen. Selbstverständlich stehen wir Ihnen schon jetzt für Rückfragen und weitergehende Informationswünsche gerne zur Verfügung.

Detaillierte Liste der Informationsangebote für Presse und Medien

Mittwoch, 14. März 2007, 11.00-12.00 Uhr, Eröffnungs-Pressekonferenz

o Kurzer Überblick über die wichtigsten Themen des Kongresses
Prof. Dr. med. Beate Herpertz-Dahlmann, Aachen, Kongresspräsidentin, Mitglied im Vorstand DGKJP

o Versorgung im Notstand: Wer versorgt künftig psychisch kranke Kinder und Jugendliche?
Prof. Dr. med. Michael Schulte-Markwort, Hamburg, Präsident DGKJP,

o Trialog: Kinder- und Jugendpsychiatrie braucht das Gespräch mit Angehörigen und Betroffenen
Herta Bürschgens, Eschweiler,Vorsitzende des Bundesverbandes Arbeitskreis Überaktives Kind e.V. Deutschland
Michaela Flecken, Monschau, Vorsitzende der Tourette-Gesellschaft Deutschland
Maria Kaminski, Hamburg, Vorsitzende des Autismus-Verbandes Deutschland

Moderation, Dr. Thomas Nesseler, Berlin

Bitte beachten Sie:
Der Ort für alle Presseveranstaltungen ist die
RWTH Aachen, Kármán Auditorium,
Templergraben 55, 52066 Aachen, Raum F 06 (1. OG)

Donnerstag, 15. März 2007, 13.00-14.45 Uhr
Presse-Round-Table 1

Struwwelpeter 2007: Wie sieht die Zukunft für unsere Kinder aus?

Statements und Diskussion:
o Im Dickicht der Zivilisation: Was können wir unseren Kindern zutrauen?
Prof. Dr. med. Franz Resch, Heidelberg

o Leben auf der rosaroten Wolke: Sucht, die Flucht aus dem Alltag?
Prof. Dr. med. Rainer Thomasius, Hamburg

o Dick, dicker, am dicksten: Warum nehmen Kinder immer mehr zu?
Prof. Dr. med. Johannes Hebebrand, Essen

o Lehrer und Schüler - ratlos: Wenn Lehren und Lernen keinen Spaß mehr machen.
Prof. Dr. med. Gerd Lehmkuhl, Köln

Moderation: Dr. Thomas Nesseler, Berlin

Freitag, 16. März 2007, 13.00-14.45 Uhr
Presse-Round-Table 2

Zwischen Biologie und Gesellschaft: Neue Ansätze in der Kinder- und Jugendpsychiatrie.

Statements und Diskussion:
o Autismus: Sind nur die Mütter das Problem?
Prof. Dr. med. Fritz Poustka, Frankfurt

o Schizophrenie: Sind die Familien schuld?
Prof. Dr. med. Frank Häßler, Rostock

o Tic und Zwang: Wenn der Körper nicht mehr steuerbar ist.
Prof. Dr. med. Aribert Rothenberger, Göttingen

o Dyskalkulie und Legasthenie: Wenn Lesen, Schreiben und Rechnen zum Problem werden.
Prof. Dr. med. Gerd Schulte-Körne, München

Moderation: Dr. Thomas Nesseler, Berlin.

Öffentliche Veranstaltungen

Mittwoch, 14. März 2007, 15.30-17.00 Uhr
Schülerkongress
Kármán Auditorium, Templergraben 55, Aachen,

Themen:

1. Mobbing in der Schule.
Experten:
Dipl.-Psych. Bettina Schubert, Berlin
Dr. Johann Haffner, Heidelberg
Raum F 06

2. Magersucht und Bulimie: Warum wollen Mädchen dünn sein?
Experten:
Dipl.-Psych. Reinhild Schwarte, Aachen
Dr. Harriet Salbach, Berlin
Katharina Bühren, Aachen
Raum F 07

3. Prüfungsangst: Was kann man dagegen tun?
Experten:
Dr. Michael Simons, Aachen
Dr. Uwe Hemminger, Würzburg
Raum F 08

Für alle Pressevertreter steht ab Mittwoch, den 14. März 2007, 12.30 Uhr ein Text- und Fotoservice zu allen Presseveranstaltungen zur Verfügung.

Nutzen Sie die Möglichkeit zum Download unter: http://www.dgkjp-kongress.de; Link "Presse"

Presseanmeldungen bitte möglichst bis 28. Februar 2007 per Fax 030/28093816 oder per Post:

DGKJP
Geschäftsstelle Berlin-Mitte
Dr. Thomas Nesseler
Reinhardtstraße 14
10117 Berlin

Ich nehme teil:

- DGKJP-Kongress 2007: 14.03. bis 17.03., RWTH Aachen

- Eröffnungs-Pressekonferenz: Mittwoch, 14.03.2007, 11.00 Uhr

- Veranstaltung "Schülerkongress": Mittwoch, 14.03.2007, 15.30 Uhr

- Presse-Round-Table 1: Donnerstag, 15.03.2007, 13.00 Uhr
Struwwelpeter 2007: Wie sieht die Zukunft für unsere Kinder aus?

- Presse-Round-Table 2: Freitag, 16.03.2007, 13.00 Uhr
Zwischen Biologie und Gesellschaft: Neue Ansätze in der Kinder- und Jugendpsychiatrie.

- Ich kann leider nicht kommen. Bitte schicken Sie mir Ihre Presseinformationen zu.


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Weitere Informationen: http://www.dgkjp-kongress.de
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