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EINLADUNG Sonia Harmand erhält Tübinger Förderpreis für Urgeschichte

26.01.2007 - (idw) Eberhard Karls Universität Tübingen

Sehr geehrte Damen und Herren,

in diesem Jahr verleiht das Institut für Ur- und Frühgeschichte und Archäologie des Mittelalters der Universität Tübingen zum neunten Mal den Tübinger Förderpreis für Ältere Urgeschichte und Quartärökologie. Preisträgerin ist Sonia Harmand, die sich in ihrer Dissertation mit der Untersuchung der Steingeräte verschiedener archäologischer Fundstellen aus Kenya beschäftigt. Harmand arbeitet zur Zeit als Stipendiatin der Fondation Fyssen am Laboratoire de Préhistoire et Technologie der Université de Paris X - Nanterre.
Der Preis, der von der Firma ratiopharm gestiftet wird, ist mit 5.000 Euro dotiert und damit der höchstdotierte jährlich verliehene Preis dieser Art für Archäologen.

Direkt vor der Preisverleihung findet ein Pressegespräch mit der Preisträgerin statt, zu dem ich Sie herzlich einlade für

Donnerstag, den 1. Februar um 10 Uhr in Zimmer 101 (Dienstzimmer von
Prof. Conard), Institut für Ur- und Frühgeschichte und Archäologie
des Mittelalters, 1. Stock, (Eingang im Schlosshof hinten rechts).

Im Anschluss daran findet um 11 Uhr die Preisverleihung auf Schloss Hohentübingen in den Fürstenzimmern statt. Im Rahmen der Veranstaltung hält Sonia Harmand einen Vortrag zum Thema "Economic Behaviours and Cognitive Capacities of early Hominis between 2.3 and 0.7 Myr in the West Turkana Region, Kenya".

Sonia Harmand beschäftigt sich seit den späten 90-er Jahren mit der Archäologie Afrikas, insbesondere der frühen kulturellen Entwicklung des Menschen. Sie hat seither an zahlreichen wichtigen Ausgrabungen in Ostafrika teilgenommen und diese zum Teil geleitet. Ihre Forschungen konzentrieren sich auf die frühesten Perioden der Menschheitsgeschichte zwischen 2,5 und 0,7 Millionen Jahren. Im Zentrum steht dabei für Harmand das Verständnis der kognitiven Fähigkeiten der ersten Hersteller von Steingeräten. Dem versucht sie mit Untersuchungen des Verhaltens von Vormenschen auf die Spur zu kommen, das in archäologischen Hinterlassenschaften konserviert ist.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Seifert

Pressemitteilung

Tübingen, 26. Januar 2007

EBERHARD KARLS UNIVERSITÄT TÜBINGEN
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit o Michael Seifert
Wilhelmstr. 5 o 72074 Tübingen
Tel.: 0 70 71 o 29 o 7 67 89 o Fax: 0 70 71 o 29 o 5566

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