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Unterhaltungssoftware im Hochschulstudium -FH Kaiserslautern bildet Game-Designer aus

26.01.2007 - (idw) Fachhochschule Kaiserslautern

Studiengang Virtual Design an der Fachhochschule Kaiserslautern gibt jungen Gestaltern das Rüstzeug zum Game-Designer. Am 29.01.2007 findet im Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering Kaiserslautern der "1. Unterhaltungssoftwarekongress Rheinland-Pfalz" statt, ein Ereignis, das die Bündelung von Kompetenzen im Bereich der Unterhaltungssoftwareentwicklung in Kaiserslautern auf höchster Ebene zum Ziel hat und gleichsam die wachsende Bedeutung dieses globalen Marktes dokumentiert. Der Studiengang Virtual Design an der Fachhochschule Kaiserslautern trägt dieser Entwicklung bereits seit über drei Jahren mit seinen Ausbildungsinhalten Rechnung.

Der aus dem Fachbereich Bauen und Gestalten hervorgegangene Bachelor-Studiengang vermittelt sämtliche Kenntnisse und Qualifikationen, um als Berufsanfänger auch in der boomenden Computerspielindustrie erfolgreich Fuß fassen zu können.

Auch dieses Semester konnten Absolventen mit Abschlussarbeiten aus dem Bereich der Unterhaltungssoftware ihre erworbene Kompetenz unter Beweis stellen. So hat Stefanie Kopp im Rahmen einer fiktiven Coca-Cola-Werbekampagne ein Spiel entwickelt, das den Benutzer mittels Webcam und Bewegungserkennung zu körperlicher Aktivität während der Arbeitspausen animiert. Christian Schuld hingegen hat dem Wetterfrosch des Hessischen Rundfunks Leben eingehaucht: In diesem gewaltfreien und kinderfreundlichen Spiel steuert der Spieler den liebevoll animierten Frosch durch kunterbunte 3D-Landschaften und muss vor einer üblen Regenwolke flüchten.

Dank einer Kooperation mit dem SWR können Studierende aus dem 3. Semester ihr aktuelles Computerspielprojekt mit einem professionellen Sprecher im SWR Studio Kaiserslautern hochqualitativ vertonen, um so ihre Geschichten noch ein wenig spannender zu erzählen.

Auch die speziellen technischen und inhaltlichen Anforderungen des bedeutenden Handyspielmarktes werden in einem gesonderten Wahlfach behandelt. Derartige Projekte bereiten den Studierenden nicht nur großen Spaß, sondern bieten dank der erworbenen Fachkenntnisse ein Alleinstellungsmerkmal am Arbeitsmarkt.
Ein wichtiger Bestandteil des Studiums sind dabei nicht zuletzt inhaltliche Aspekte, die den Studierenden das notwendige Urteilsvermögen zu gestaltungstheoretischen sowie vor allem ethischen Fragestellungen vermitteln. Insbesondere die aktuelle Diskussion zu Gewalt in Computerspielen hat gezeigt, dass die Erziehung künftiger Spielentwickler zu Mündigkeit und Verantwortungsbewusstsein eine Kernaufgabe der Hochschullehre in gestalterischen Studiengängen sein muss.

Ansprechpartner: Prof. (Vertr.) Dipl.-Ing. Thomas Wagner, Virtual Design, Tel.: +49/0631/2057846, thomas.wagner@fh-kl.de
Autorin: Miriam Demuth M.A., Public Relations Fachbereich Bauen und Gestalten, Tel.: +49/0631/3724-402, miriam.demuth@fh-kl.de
Redaktion: Pressestelle Fachhochschule Kaiserslautern presse@fh-kl.de
Standort Kaiserslautern: Elvira Grub M.A., Tel.: +49/0631/3724-163, elvira.grub@fh-kl.de

Die Pressemitteilung finden Sie außerdem unter http://www.fh-kl.de/index.php?id=22

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