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La-Ola-Wellen im Fliegenflügel

26.01.2007 - (idw) Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

Dresdner Max-Planck-Forscher spüren Morphogenen im Fliegenembryo nach Bei der frühen Entwicklung eines Organismus spielen sogenannte Gradienten eine wichtige Rolle: Erst wenn die Konzentration bestimmter Signalübertragungsmoleküle (Morphogene) zwischen zwei räumlich definierten Punkten die jeweiligen Schwellenwerte erreicht hat, werden in der Zielzelle die entsprechenden Gene aktiviert. Gleich einer La-Ola-Welle aus Molekülen bewegt sich der Konzentrationsgradient durch den sich entwickelnden Organismus und kontrolliert auf diese Weise über kurze und weite Distanzen hinweg Wachstum sowie Muster- oder Formbildung. Wissenschaftler an zwei Dresdner Max-Planck-Instituten haben nun Biologie und Physik zusammengebracht und so zeigen können, dass die kinetischen Parameter, die unterschiedliche "zelluläre La-Ola-Wellen" steuern, und auch die Transportmechanismen, die von solchen Morphogenen genutzt werden, grundlegend verschieden sind (Science, 26. Januar 2007).
Weitere Informationen: http://goto.mpg.de/mpg/pri/200701261/
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