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Verdienste um die Erforschung von Brustkrebs

12.02.2007 - (idw) Universitätsklinikum Heidelberg

Fred Kubli-Ehrenpreis von der Universitäts-Frauenklinik Heidelberg gestiftet / Professor Dr. Manfred Kaufmann als erster Preisträger ausgezeichnet Hervorragende Leistungen in der Erforschung und der Behandlung von Brustkrebs - das sind die Kriterien, nach denen der Fred Kubli-Ehrenpreis vergeben wird. Erstmals hat am 9. Februar 2007 der Geschäftsführende Direktor der Universitäts-Frauenklinik Heidelberg, Professor Dr. Christof Sohn, den mit 5.000 Euro dotierten Ehrenpreis im Rahmen der ersten "Heidelberger Onkologietage" an Professor Dr. Manfred Kaufmann, Direktor der Universitäts-Frauenklinik Frankfurt, verliehen.

Der Ehrenpreis erinnert an Professor Dr. Fred Kubli, der als Direktor der Universitäts-Frauenklinik Heidelberg von 1972 bis 1987 ein Vorreiter der interdisziplinären Erforschung, Diagnostik und Therapie des Brustkrebses war. So ist es ihm zu verdanken, dass sich die brusterhaltenden Operationen durchgesetzt haben. Gestiftet wird der Preis von der Universitäts-Frauenklinik unter Leitung von Professor Dr. Christof Sohn; er soll alle zwei Jahre an eine herausragende Persönlichkeit vergeben werden, die sich in Kublis Sinne bei der Erforschung des Mammakarzinoms verdient gemacht hat.

Engagement für Aufklärung und psychosoziale Betreuung

Dem diesjährigen Preisträger, einem Schüler von Professor Kubli, gratulierten Dr. Karin Kubli, die Witwe Fred Kublis, der Dekan der Medizinischen Fakultät, Professor Dr. Claus Bartram und der Ärztliche Direktor des Universitätsklinikums Heidelberg, Professor Dr. Eike Martin.

Professor Dr. Manfred Kaufmann hat in Heidelberg studiert, promovierte und war als Oberarzt an der Universitäts-Frauenklinik tätig. Er erhielt den Ehrenpreis für sein Engagement in der interdisziplinären und umfassenden Betreuung von Brustkrebspatientinnen. Seit 1995 Direktor der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt, setzt er sich als Vorsitzender der "Aktion: Bewusstsein für Brustkrebs" und des Projektes "Schmetterling" für Aufklärung und die psychosoziale Betreuung von Brustkrebspatientinnen und deren Angehörigen ein. Zudem war er bei der Entwicklung der europäischen Richtlinien der European Society of Mastology (EUSOMA) für zertifizierte Brustzentren maßgeblich beteiligt.

Die Preisvergabe im Rahmen der ersten Heidelberger Onkologietage fand im Kommunikationszentrum des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) statt. Der nationale Kongress unter der gemeinsamen Regie von Universitäts-Frauenklinik, des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen Heidelberg (NCT) und des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) zum Thema "Gynäkologie und Senologie" hatte mehr als 300 Fachärzte aus ganz Deutschland zu Gast, die sich über aktuelle Konzepte der Prävention, Diagnostik und Therapie bei Krebserkrankungen bei Frauen informierten.

Kontakt:
Professor Dr. Christof Sohn
Geschäftsführender Direktor der Universitäts-Frauenklinik
Tel.: 06221 / 56 7901

E-Mail: christof.sohn@med.uni-heidelberg.de

Bei Rückfragen von Journalisten:
Dr. Annette Tuffs
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Universitätsklinikums Heidelberg
und der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 672
69120 Heidelberg
Tel.: 06221 / 56 45 36
Fax: 06221 / 56 45 44
E-Mail: Annette_Tuffs@med.uni-heidelberg.de

Diese Pressemitteilung ist auch online verfügbar unter
http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/presse

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