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Ausstellung "Schulbücher im Fadenkreuz von Wissenschaft und Politik: 35 Jahre Gemeinsame deutsch-polnische Schulbuchkomm

12.02.2007 - (idw) Georg-Eckert-Institut

Die Ausstellung zeichnet den oft steinigen und hindernisreichen Weg deutsch-polnischer Beziehungsgeschichte am Beispiel der Arbeit der Gemeinsamen deutsch-polnischen Schulbuchkommission von den Anfängen in den 1970er Jahren bis zur Gegenwart nach. Sie stellt zweisprachig und multimedial wichtige Etappen der Kommissionsarbeit vor. Reibereien zwischen Deutschland und Polen sind in der Öffentlichkeit wieder einmal höchst präsent. Ob EU-Verfassung, Ostseepipeline, Spötteleien in der "taz" auf Kosten der Zwillinge an der Spitze des polnischen Staates, Entschädigungsklagen der "Preußischen Treuhand", die Berliner Ausstellung "Erzwungene Wege" und das geplante "Zentrum gegen Vertreibungen" - es gibt kaum ein Thema, das von Journalisten beider Seiten nicht medienwirksam in Szene gesetzt wird. Das trägt dazu bei, dass die Emotionen hohe Wogen schlagen.

Ein unaufgeregter Blick in die Vergangenheit kann hier aufschlussreich sein. Es hat schon sehr viel schwierigere Situationen für Deutsche und Polen gegeben als die aktuellen Nachbarschaftsstreitigkeiten in Zeiten der EU-Osterweiterung - damals, als der raue Wind des Kalten Krieges nur ganz allmählich dem linden Lüftchen von Willy Brandts Ostpolitik weichen wollte. Immerhin machte diese allmähliche Klimaveränderung eine Annäherung deutscher und polnischer Wissenschaftler möglich. Die Ausstellung zeichnet den oft steinigen und hindernisreichen Weg dieser einmaligen Beziehungsgeschichte nach.

Im Rahmen der Eröffnung in der Landesvertretung Niedersachsen, In den Ministergärten 10, 10117 Berlin, am 19. Februar, um 17:30 Uhr haben Journalisten Gelegenheit, mit dem Präsidenten der Deutschen UNESCO-Kommission und niedersächsischen Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Walter Hirche, dem Botschafter der Republik Polen, Dr. Marek Prawda, sowie aktuellen Mitgliedern der Kommission und Zeitzeugen aus ihrer Gründungsphase zu sprechen.

Nähere Informationen: Thomas Strobel, 0531 590 99 56, strobel@gei.de
12. Februar 2007
Weitere Informationen: http://www.gei.de
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