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Kind und Karriere - für Krankenhäuser ein Muss

12.02.2007 - (idw) Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt a. M.

Start der Kampagne "Für ein familienfreundliches Krankenhaus" des Ärzteverbands Marburger Bund. Der Ärztliche Direktor des Frankfurter Uniklinikums spricht über familiengerechte Personalpolitik Familie und Karriere unter einen Hut zu bringen, das muss auch für Ärztinnen und Ärzte in Kliniken und Krankenhäusern möglich sein. Dass sich Kind und Karriere auch im überhitzten Klinikalltag vereinbaren lassen, legte der Ärztlicher Direktor des Frankfurter Universitätsklinikums, Professor Dr. Roland Kaufmann, heute in Berlin beim Ärzteverband Marburger Bund (MB) als Gastredner dar. Anlass ist der offizielle Start der bundesweiten Kampagne "Für ein familienfreundliches Krankenhaus" des MB. Mit ihr wollen der Vorsitzende des MB-Bundesverbandes, Dr. Frank Ulrich Montgomery, und die Schirmherrin, Bundesfamilienministerin Dr. Ursula von der Leyen, die Attraktivität des Arbeitsplatzes Krankenhaus erhöhen. Die Kampagne ist nach einer offiziellen Verlautbarung des Ärzteverbands als "Offensive für mehr Familienfreundlichkeit in Krankenhäusern" geplant. Sie verweist dabei auf Arbeitsstrukturen in deutschen Krankenhäusern, die sich ungünstig auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie am Arbeitsplatz auswirkten.

In seinem Vortrag auf der Pressekonferenz in der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung plädiert Professor Kaufmann für ein breites Engagement der Krankenhäuser in der familiengerechten Gestaltung ihrer Personalpolitik. Dabei verweist er auf bestehende Maßnahmen des Frankfurter Universitätsklinikums zur Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Hierunter fallen Angebote zur flexiblen Arbeitszeitgestaltung und in der Kinderbetreuung. Etwa verpflichtet sich das Uniklinikum in einer Zielvereinbarung des Klinikumsvorstands mit der berufundfamilie gGmbH, eine Initiative der gemeinnützigen Hertie-Stiftung, zur Umsetzung einer familiengerechteren Arbeitszeitgestaltung im ärztlichen und pflegerischen Dienst. Eine Kita-Erweiterung von 35 auf insgesamt 60 Plätze ist für diesen Sommer angesetzt. "Die Kliniken müssen es ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im ärztlichen und pflegerischen Dienst ermöglichen, Beruf und Familie miteinander zu vereinbaren. Nur so lassen sich Standorte als attraktive Arbeitsplätze für motivierte Spitzenkräfte in der Medizin und Forschung langfristig sichern", erklärt Professor Kaufmann anlässlich der Auftaktveranstaltung des Marburger Bundes.

Frankfurt am Main, 12. Februar 2007

Für weitere Informationen:

Ricarda Wessinghage
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Klinikum der J.W. Goethe-Universität Frankfurt/ Main
Fon (0 69) 63 01 - 77 64
Fax (0 69) 63 01 - 8 32 22
E-Mail ricarda.wessinghage@kgu.de
Internet www.kgu.de
Weitere Informationen: http://www.familienfreundliches-krankenhaus.de
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