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Alle zwei Tage eine Anfrage an die Kinderschutzambulanz des Jenaer Universitätsklinikums

14.02.2007 - (idw) Friedrich-Schiller-Universität Jena

Kinderschutzkonferenz in Jena am 21. Februar thematisiert interdisziplinäre Aufgabe (Jena) Über 1.200 Teilnehmer treffen sich am 21. Februar zur Kinderschutzkonferenz in Jena. Die von der Thüringer Ambulanz für Kinderschutz (TAKS) am Universitätsklinikum Jena (UKJ) gemeinsam mit dem Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit veranstaltete interdisziplinäre Tagung führt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus medizinischen, sozialen, pädagogischen, juristischen und politischen Berufen zu einer Fortbildung zum besseren Schutz von Kindern vor Misshandlungen und Vernachlässigungen zusammen.

"Die große Resonanz ist ein Zeichen dafür, wie aktuell und wichtig das von uns aufgegriffene Thema ist", sagt Prof. Dr. Klaus Höffken, Medizinischer Vorstand am Universitätsklinikum Jena im Vorfeld der Tagung. "Bereits vor einem halben Jahr haben wir vor diesem Hintergrund die Thüringer Ambulanz für Kinderschutz ins Leben gerufen. Mit diesem Angebot wollen wir als medizinische Experten mit unserem Rat den Behörden und Kinderschutzeinrichtungen zur Seite stehen und so einen Beitrag zur Verhinderung tragischer Kinderschicksale leisten."

Seit der Gründung der Ambulanz im Juni 2006 erreicht etwa alle zwei Tage eine Anfrage das gemischte Mediziner-Team der TAKS. "Das zeigt den großen Bedarf, aber auch die Verunsicherung darüber, wann Handlungsbedarf gegeben ist und wann nicht", resümiert Dr. Thorsten Doede von der Thüringer Kinderschutzambulanz am UKJ. Hier bei allen Beteiligten für eine bessere Kenntnis der Alarmzeichen zu sorgen, ist eine der Zielsetzungen der Jenaer Kinderschutzkonferenz. "Daher werden am 21. Februar neben medizinischen auch juristische, soziale und politische Themen auf der Tagesordnung der Konferenz stehen", so Doede. Die diesjährige erste Tagung soll dabei nur ein Auftakt zu einer Reihe von Fortbildungsveranstaltungen sein. "Das Ziel unserer Kinderschutzambulanz ist, an einem Frühwarnsystem mitzuwirken, das es künftig ermöglicht rechtzeitig dort einzugreifen, wo Kinder unseren Schutz brauchen", so der Kinderchirurg Doede.

Die Thüringer Ambulanz für Kinderschutz ist rund um die Uhr zu erreichen unter Telefon 03641/9322715.

21. Februar 2007, 8.00 bis 20.00 Uhr
Kinderschutzkonferenz "Kinderschutz - eine interdisziplinäre Aufgabe"
Uni-Campus, Carl-Zeiß-Straße 3, Jena

Ansprechpartner:
Dr. Thorsten Doede
Thüringer Ambulanz für Kinderschutz, Universitätsklinikum Jena
Tel.: 03641/9322701
E-Mail: thorsten.doede[at]med.uni-jena.de

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