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25 Biomedizinische Assistenten verabschieded: Wartezeiten auf ein Medizinstudium sinnvoll überbrücken

15.02.2007 - (idw) Rheinische Fachhochschule Köln

Mit einer Feier wurden am 13. Februar 25 Biomedizinischen Assistenten (BMA) am Rheinischen Bildungszentrum Köln (RBZ) verabschiedet. Diplom-Biologin Eva Tordy überreichte als Ausbildungsleiterin zusammen mit Walter Brysch vom TÜV Saarland und den Lehrbeauftragten, Dr. Hans-Peter Döring und Dr. Hans-Dieter Klein die Zeugnisse, TÜV-Zertifikate und Zertifikate für Molekularbiologie. MTA-Schulleiter Professor Dr. Jürgen Kusche gratulierte in Anwesenheit vieler Eltern den fertigen Assistenten zu ihren sehr guten Leistungen. Die Klassenbesten Anna Skoeries aus Voerde am Niederrhein und Hans Vienken aus Frankfurt erhielten ein Buchpräsent. Die Absolventen nutzen die Weiterbildung zum Biomedizinischen Assistenten, um sich gründlich auf ein Medizinstudium vorzubereiten, schulische Lücken in den naturwissenschaftlichen Fächern aufzuarbeiten und Wartezeiten auf einen Studienplatz zu überbrücken. Einige lassen sich diese Weiterbildung anrechnen und streben die staatliche Prüfung im gleichen Haus zum MTA an. Die klassenbeste Schülerin startet ein Medizintechnik-Studium, ein Schüler überlegt, an der Rheinischen Fachhochschule Medizinökonomie zu studieren, andere haben bereits einen Ausbildungsplatz als Rettungssanitäter oder als Pflegefachkraft in Aussicht. Die Wartezeiten auf einen begehrten Medizin- oder Pharmaziestudienplatz liegen - trotz Abiturnoten im Einser-Bereich - bei drei bis vier Jahren. "Die Weiterbildung zum BMA macht doch viel mehr Sinn, als während der Warterei auf den Studienplatz Schuhe zu verkaufen", meint die Mutter von Absolventin Carolin Brings. Hans Vienken, der beste männliche Absolvent, hat bereits das große Los gezogen: Er startet in Kürze an der Uni Würzburg ein Pharmaziestudium.

Eva Tordy resümierte die dreisemestrige berufsqualifizierende Weiterbildung. Trotz eines strammen Lehrplanes mit Blockklausuren, Praktika und Samstagsunterricht sei noch Zeit für die eine oder andere Party gewesen. In rund 1800 theoretischen und praktischen Unterrichtsstunden sowie in einem sechswöchigen Krankenpflegepraktikum haben sich die Absolventen ein gutes Fundament für die Zukunft gebaut. Die kostenpflichtige Ausbildung zum Biomedizinischen Assistenten vermittelt in Kompaktform wesentliche Teile einer MTA-Ausbildung in Theorie und Praxis sowie aktuelle Lerninhalte der Molekularbiologie, Molekularen Medizin und Gentechnik. Sie befähigt zur Assistenz in biomedizinischen Labors und Forschungseinrichtungen. Die nächste Ausbildung beginnt im August 2007.
Weitere Informationen: http://www.rbz-koeln.de http://www.rfh-koeln.de
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