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Der 10. Bundeskongress Geothermie 2007 kommt nach NRW

16.02.2007 - (idw) Fachhochschule Bochum

"Energie für alle Fälle" ist das diesjährige Motto der bedeutendsten europäischen Fachkonferenz rund um die Erdwärme.
Die Veranstaltung wird vom 29.-31.10.2007 im Bochumer RuhrCongress stattfindenden und durch die Messe GEOEnergia2007 begleitet. "Klimafalle" könnte zum Wort des Jahres 2007 werden. Der Klimabericht der UNO zeigt, wo die Reise enden dürfte, wenn nicht umgesteuert wird. Was zu tun ist, kann in wenigen Worten gesagt werden: Wir brauchen neue Wege, Energie bereitzustellen. Einer davon führt in die Erde. Nicht zu Öl oder Gas oder Kohle. Erdwärme findet sich überall und liefert, wenn man sie braucht. Auch die Geothermie wird inzwischen in Deutschland im Gigawattbereich genutzt.
Die Entwicklung geht in einem Tempo voran, das vor einigen Jahren kaum für möglich gehalten wurde. NRW als Energieland Nr. 1 und Weltmarktführer in der Bergbautechnologie ist in diesem Jahr Gastgeber der Leistungsschau von Wissenschaft und Wirtschaft im Bereich des Wärmebergbaus und der Erdwärmenutzung. Der Augenblick ist günstig zu einer Zeit, da mit dem deutschen Steinkohlebergbau eine traditionelle Schlüsselbranche nach Neuorientierung sucht.

"Energie für alle Fälle" heißt das Motto des Geothermiekongresses 2007. Die unerschöpflichen Ressourcen im Innern unseres Planeten lassen sich für viele Bereiche einsetzen, in denen Energie benötigt wird. Sie stehen zur Verfügung, auch wenn die fossilen Vorräte zu Ende gehen und Lieferprobleme die Versorgungssicherheit zu beeinträchtigen drohen. Klimaveränderungen an der Oberfläche haben keinen Einfluss auf ihre Verfügbarkeit. Lange Transportwege erübrigen sich. Einmal erschlossen, sind sie ein verlässlicher Partner.

Die Branche trifft sich dieses Mal vom 29.-31.10.07 in Bochum, wo neben der veranstaltenden Deutschen Geothermischen Vereinigung e.V. - Bundesverband Geothermie, das dort angesiedelte NRW-GeothermieZentrum als Mitveranstalter und Gastgeber fungiert. Hier findet sich die gesamte Palette der Themen wieder, die die Energiediskussion der kommenden Jahre bestimmen werden: Bereitstellung von Strom, Wärme und Klimakälte, Forschung und Entwicklung, Erschließung, Finanzierung, Anwendung, wirtschaftliche und politische Rahmenbedingungen, technologische und wirtschaftliche Trends und Innovationen, Aus- und Weiterbildung, Arbeitsplätze und Qualitätssicherung.

Im Rahmen eines Wirtschaftsforums können u. a. Unternehmen der Branche, ihre Produkte und Dienstleistungen zur präsentieren. Am 29.10.07 dem Hauptprogramm vorgelagerte Workshops und Seminare ermöglichen eine vertiefte Auseinandersetzung mit speziellen Fachthemen. Dazu gehört erstmals auch ein Forum für Vertreter aus Kommunalverwaltungen und Kommunalparlamenten. Gemeinsam mit ihnen sollen Möglichkeiten und Voraussetzungen für den Einsatz der Erdwärme in den Städten und Gemeinden diskutiert und erarbeitet werden.
Die Regionalkonferenz "Wärmebergbau an Rhein und Ruhr" des NRW-GeothermieZentrums Bochum (GZB) befasst sich dabei schwerpunktmäßig mit dem Stand der Entwicklung und Anwendung in Nordrhein-Westfalen.

Interessenten sind aufgerufen, Vortragsvorschläge zu den einzelnen Themen einzureichen. Vom 01.04. - 07.05.07 können Kurzfassungen abgegeben werden. Vorschläge zur NRW-Regionalkonferenz können direkt an das GeothermieZentrum gerichtet werden unter www.geothermal-center.eu. Weiterführende Angaben finden sich auf den Kongressseiten unter www.geothermie.de oder unter www.dergeothermiekongress.de.

Begleitet wird die Veranstaltung im RuhrCongress in Bochum durch die Fachmesse GEOEnergia2007. Bereits im vergangenen Jahr war die Zahl der Aussteller mit mehr als 40 so groß wie nie. Bei einer wachsenden Branche erwarten die Veranstalter auch dieses Mal steigenden Zuspruch. Die Messe wird wieder für das allgemeine Publikum geöffnet sein.

Die Oberbürgermeisterin der Stadt Bochum, Dr. Ottilie Scholz, zeigt sich über die Entscheidung der Organisatoren, den diesjährigen Bundeskongress in Bochum durchzuführen, sehr erfreut: "Die Entscheidung bringt die besondere Kompetenz zum Ausdruck, über die Bochum mit seinen Hochschulen im Bereich der Geothermie verfügt. Damit wird das Profil der Stadt als führender Geothermie-Standort nachhaltig gestärkt." Die Oberbürgermeisterin betont, dass die Stadt dieses Alleinstellungsmerkmal weiter ausbauen möchte, u. a. mit Initiativen im Rahmen des Projektes Bochum2015.


NRW-GeothermieZentrum Bochum e.V. / GZB-Wirtschaftsvereinigung e.V.
(Ansprechpartner: Prof. Dr. Rolf Bracke)

Geothermische Vereinigung e.V. - Bundesverband Geothermie

Stadt Bochum, Bochum2015
Weitere Informationen: http://www.geothermie.de http://www.dergeothermiekongress.de http://www.fh-bochum.de/geothermie
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