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Die Universität verabschiedet ihren langjährigen Kanzler

20.02.2007 - (idw) Friedrich-Schiller-Universität Jena

Friedrich-Schiller-Universität veranstaltet am 22. Februar Festakt zu Ehren von Dr. Klaus Kübel Jena (20.02.07) Er gehört zu den Persönlichkeiten, die die Friedrich-Schiller-Universität Jena seit der Wende geprägt haben. Seit über 16 Jahren ist Dr. Klaus Kübel Kanzler dieser Universität und hat ihre Strukturen mit seinen juristischen, wissenschaftspolitischen und Verwaltungskenntnissen erfolgreich gestaltet. "Er hat großen Anteil am heutigen guten Renommee der Universität und ihrer Leistungsfähigkeit", sagt Rektor Prof. Dr. Klaus Dicke, "und das bei weitem nicht nur in der Verwaltung".

Klaus Kübel war Vollblutkanzler, wie es ein Universitätskanzler nur sein kann. Der erfahrene Hochschul- und Arbeitsrechtler, Verwaltungsjurist und Wissenschaftsadministrator war 1990 von der Universität Gießen nach Jena gekommen. Ende Februar 2007 tritt der 66-jährige Verwaltungschef der Universität in den Ruhestand. Dazwischen liegen Jahre höchsten Einsatzes für die Universität, deren Fortschritt er in Forschung, Lehre und Verwaltung immer wieder beflügelt hat. Die Berufung und das Verbleiben zahlreicher hochrangiger Professorinnen und Professoren beruht maßgeblich auf seinem einfallsreichen Verhandlungsgeschick. In der Forschung gibt er bis heute Impulse und setzt sich unermüdlich für bessere Lehrbedingungen ein - und auf die hohe Qualität von beidem hat er immer wieder hingearbeitet.

Dass die Verwaltung der Universität trotz ihrer äußerst knappen Mitarbeiterzahl heute anerkanntermaßen effektiv und effizient arbeitet, ist Kübels Neuorganisation sowie seinem vorbildlichen persönlichen Arbeitseinsatz und seinem ständigen Bemühen um ein kooperatives Arbeitsklima an der Universität zu danken. Auch das Entstehen, vor allem aber die Sanierung vieler Gebäude bzw. ihre heutige Form und Nutzung sind seinem gestaltenden Engagement zu verdanken. Darüber hinaus gehört er zu den Gründungsmitgliedern der Gesellschaft der Freunde und Förderer der Friedrich-Schiller-Universität und arbeitet bis heute in deren Vorstand. Nicht zuletzt sind zahlreiche Bestimmungen und Akzente im Thüringer Hochschulrecht auf seine kritische Mitwirkung zurückzuführen.

Den langjährigen erfolgreichen Einsatz Klaus Kübels würdigt die Universität mit einer Akademischen Festveranstaltung am 22. Februar. Erwartet wird zahlreiche Prominenz aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Verwaltung aus nah und fern. Während der musikalisch umrahmten Feierstunde wird Dr. Kübel auch die Ehrendoktorwürde von der Rechtwissenschaftlichen Fakultät im Einverständnis mit den anderen Fakultäten verliehen. Geehrt werden damit "seine großen Verdienste um den Neuaufbau der Alma Mater Jenensis seit 1990, um die Etablierung und Festigung einer akademischen Leistungskultur an der Friedrich-Schiller-Universität und um die Wettbewerbsfähigkeit des Wissenschaftsstandortes Jena".

"Wenn sich einer in den letzten eineinhalb Jahrzehnten nachhaltig um die Universität verdient gemacht hat, dann" - so Rektor Dicke mit den Worten von Altrektor Georg Machnik - "unser kerniger Kanzler Klaus Kübel". "Die Universität hat ihm viel zu verdanken", fasst es Prof. Dicke zusammen.

Am 1. März übernimmt Dr. Klaus Bartholmé in der Nachfolge von Dr. Kübel das Amt des Kanzlers der Friedrich-Schiller-Universität Jena.
Weitere Informationen: http://www.uni-jena.de
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