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Bundesweites Chemikerinnen-Treffen: Die Rolle der Frauen in der Forschung

21.02.2007 - (idw) Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V.

An den deutschen Universitäten wird die Kluft zwischen der "Freiheit der Forschung" und einer politisch-gesellschaftlich motivierten Forschung immer größer. Immer mehr Förderprogramme heben darauf ab, die Forschung gezielt auf die Bewältigung der großen Herausforderungen für die Menschheit auszurichten, beispielsweise auf die Lösung der Energieproblematik, auf geeignete Maßnahmen zum Klimaschutz oder auf den Sektor der Gesundheitsvorsorge. Auch das politische Konzept des Gender-Mainstreaming in den EU-Programmen und bei der deutschen Exzellenzinitiative zielt darauf ab, für alle gesellschaftlichen Bereiche und für die unterschiedlichen Lebensbedingungen von Frauen und Männern Konzepte und Maßnahmen zu erarbeiten. Beim diesjährigen Get-Together des Arbeitskreises Chancengleichheit in der Chemie (AKCC) der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) wird daher die Frage gestellt: Chance oder Pflicht - Gender-Aspekte als Ideengeber für die Forschung?

Die Privatdozentin Dr. Martina Schrauder, in der Forschungsplanung der Fraunhofer Gesellschaft tätig, eröffnet mit ihrem Vortrag über Gender-Aspekte als Ideengeber für Forschungsthemen und für die Entwicklung oder Anwendung neuer Technologien am 2. März 2007 das Get-Together des AKCC an der Braunschweiger Universität. Ihr Vortrag, der um 17 Uhr im Neuen Senatssitzungssaal beginnt, ist öffentlich.

Am 3. März wird das AKCC-Treffen um 8:30 Uhr am selben Ort mit der Mitgliederversammlung fortgesetzt, zu der interessierte Gäste willkommen sind. Durch das Vormittagsprogramm führt Dr. Britta Göötz (Osram Opto Semiconductors, Regensburg). Neben einer Rückschau, der Vorstellung aktueller und der Diskussion künftiger Projekte steht um 10 Uhr ein weiterer Vortrag mit Diskussion auf dem Programm. Brigitte Doetsch, Gleichstellungsbeauftragte der TU Braunschweig, referiert über aktuelle Initiativen für Chancengleichheit in Wissenschaft und Forschung. Im Mittelpunkt stehen dabei die jüngsten Empfehlungen der Hochschulrektorenkonferenz zur Verwirklichung von Chancengleichheit im Hochschulbereich und die ebenfalls im November 2006 ratifizierte "Offensive für Chancengleichheit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern" der deutschen Forschungs- und Wissenschaftsorganisationen.

Anmeldungen zur Veranstaltung nimmt die Organisatorin Professor Dr. Petra Mischnick entgegen (p.mischnick@tu-bs.de).

Die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) gehört mit über 27.000 Mitgliedern zu den größten chemiewissenschaftlichen Gesellschaften weltweit. Sie hat 25 Fachgruppen und Sektionen, darunter den Arbeitskreis Chancengleichheit in der Chemie (AKCC), der im Jahre 2000 gegründet wurde, mit über 160 Mitgliedern. Der AKCC befasst sich u.a. mit den Themen Frauen im Beruf, Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie Mädchenförderung.
Weitere Informationen: http://www.gdch.de
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