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Tübinger Student bekommt Oxford Doktorandenstipendium

28.02.2007 - (idw) Eberhard Karls Universität Tübingen

Tübinger Student bekommt Oxford Doktorandenstipendium

Große Auszeichnung für den Tübinger Chemiestudenten Christoph Loenarz

Der 25 jährige Tübinger Chemiestudent Christoph Loenarz ist einer der beiden deutschen Studenten die der Cecil Rhodes Trust in diesem Jahr mit einem dreijährigen Doktorandenstipendium in Oxford bedacht hat. Dieses Stipendium ist eines der ältesten and angesehensten internationalen Fellowships, zu deren Stipendiaten auch schon Richard von Weizäcker oder Bill Clinton zählten. Amerikanische Universitäten sehen ein Stipendium beim Cecil Rhodes Trust als eine der höchsten Auszeichnungen ihrer Studenten an.

Als Rhodes Scholar wird Christoph Loenarz nun, nach Abschluss seiner Tübinger Diplomarbeit bei Prof. Dr. Martin E. Maier am Institut für Organische Chemie zum Thema 'Molecular Details of Oxygen Sensing', am Merton College der University of Oxford seine Doktorarbeit über 'The Evolution of a Chronic Oxygen Sensing Mechanism' interdisziplinär an vier Departments anfertigen.

Unter der hohen Anzahl von Bewerbern wurde der Tübinger unter anderem auch wegen seinem Engagement bei amnesty international und bei Projekten des Entwicklungshilfevereins Esperanza e.V. ausgewählt. Nach Abschluss seines einjährigen Auslandsstudiums in Oxford im Sommer 2005, nahm er beim Bau einer Schule im Hochland Guatemalas teil. Auch seine Mitgliedschaft im Ruderverein der Universität Tübingen wirkte sich positiv auf seine Bewerbung aus, da dabei nicht nur Studienleistungen, sondern - dem Grundsatz von Stiftungsgründer Cecil Rhodes folgend - auch soziales und sportliches Engagement zählen.

Die Cecil Rhodes Stipendien gehen zurück auf die Stiftung von Cecil Rhodes, einem für die Geschichte des südlichen Afrikas außerordentlich wichtigen Unternehmer und Politiker, dessen politisches Wirken nicht unumstritten war. Gerade aufgrund seiner Erfahrungen in Südafrika einerseits und aufgrund seiner eigenen Studienerfahrungen in Oxford andererseits sah er die Einrichtung von Stipendien als einen Schritt hin zur Gewährleistung des Weltfriedens und zur Weltverbesserung. Die Stipendien sollten dazu beitragen, dass Führungskräfte, die bereit sind, sich für ihre Mitmenschen einzusetzen, für ihre Aufgaben durch die akademische Ausbildung in Oxford und den Austausch miteinander in besonderer Weise vorbereitet und motiviert werden.

Nähere Informationen:
Rhodes Trust: http://www.rhodeshouse.ox.ac.uk/
Christoph Loenarz , Schillerstraße 44, 71083 Herrenberg, christophloenarz@gmx.de

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