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Ergebnisse der Online-Umfrage zur Hochschulbibliothek der RWTH Aachen

01.03.2007 - (idw) Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen

Rasche Abhilfe bei den geäußerten Kritikpunkten Das Schulungsangebot der Zentralen Hochschulbibliothek, ihre Kompetenz und ihr Service wurden positiv bewertet. Raumsituation, Öffnungszeiten und technische Ausstattung hingegen erhielten von den Bibliotheksnutzern und -nutzerinnen schlechte Noten. Dies sind die zentralen Aussagen einer Umfrage, die Ende letzten Jahres durchgeführt wurde und deren Ergebnisse nunmehr vorliegen. Die Online-Umfrage erfolgte NRW-weit vom 15. November bis 16. Dezember an zehn Universitätsbibliotheken sowie der Zentralbibliothek der Sportwissenschaften. In deren Gesamturteil liegt die Zentrale Hochschulbibliothek (ZHB) der RWTH Aachen im NRW-Durchschnitt.

Die Beteiligung an der Aktion war allerdings eher gering: Nur 1.400 von rund 29.000 eingetragenen Nutzerinnen und Nutzern haben geantwortet. Die größte Gruppe der Teilnehmenden waren Studierende im Hauptstudium (42 %), nach Studienfächern waren die Ingenieur- und Naturwissenschaften am stärksten (33,4 %) vertreten.

Die in den Rückmeldungen geäußerte Kritik an der Hochschulbibliothek der RWTH Aachen hat nicht überrascht: Die Raumsituation ist bekannt und kurzfristig kaum zu verbessern. Die Öffnungszeiten werden trotz andauernder Bauarbeiten im ZHB-Hauptgebäude jetzt verlängert - von Montag bis Samstag bis 24 Uhr (das sind 14,5 Stunden pro Woche mehr). Die technische Ausstattung der Arbeitsplätze hat sich mit dem neuen PC-Pool, der erst kurz nach Abschluss der Befragung eröffnet werden konnte, deutlich verbessert; er umfasst 40 Arbeitsplätze, die mit modernster Technik ausgestattet sind. Während der gesamten Öffnungszeit ist eine qualifizierte Beratung verfügbar. Wie wichtig diese Investitionen gerade zum Vorteil der Studierenden sind, zeigen die Urteile über die Lehrbuchsammlung, die im letzten Jahr grundlegend erneuert werden konnte. Sie umfasst jetzt 70.000 Bände, die in Abstimmung mit dem Lehrkörper beschafft wurden. Aktualität und Umfang des Angebots werden jetzt sehr positiv beurteilt.

Kritisiert wurden auch Arbeitsbedingungen, die die Bibliothek nicht alleine zu verantworten hat. Sie betreffen vor allem die Höhe der Gebühren sowie die Bestell- und Lieferbedingungen der Fernleihe. Hier ist die Hochschulbibliothek in ein deutschlandweites System eingebunden, das auf Gegenseitigkeit und verbindlichen Regeln beruht. Dazu gehört, dass Bücher, die am Ort vorhanden sind, nicht über Fernleihe bestellt werden können.

Insgesamt positiv bewertet wurde das Schulungsangebot der Bibliothek; es müsste allerdings noch besser verbreitet und bekannt gemacht werden. Sehr zufrieden waren die Nutzerinnen und Nutzer ferner mit der Kompetenz und dem Service der Bibliothek und ihrer Beschäftigten. Die Hochschulbibliothek hat aus der Umfrage gelernt und bestätigt bekommen, dass sie nach Maßgabe ihrer Möglichkeiten bedarfs- und kundenorientiert arbeitet. Sie wird diese Strategie auch in Zukunft verfolgen.

Für weitere Informationen steht die Ltd. Bibliotheksdirektorin Dr. Ulrike Eich unter 0241/80-94445 und der Leiter des Benutzungsdezernats Dr. Manfred Trinkhaus unter 0241/8094476 zur Verfügung.

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