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Universität Potsdam auf der CeBIT 2007 vertreten

09.03.2007 - (idw) Universität Potsdam

Die Universität Potsdam ist auf der CeBIT, die vom 15. bis 21. März in Hannover stattfindet, auf dem Gemeinschaftsstand Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg vertreten. Die Palette der Projekte reicht von Anwendungen für die Biostatistik über Software zur Wirtschaftlichkeitsbewertung von IT-Systemen bis zur Analyse und Konzeption von
E-Government-Architekturen.
Konsequent auf Serviceorientierung ausgerichtet sind die "jABC-Service-Modellierungsumgebung" und ihre "jETI Erweiterung". jABC ist ein graphisches Werkzeug, welches ermöglicht, Fachexperten kontinuierlich während einer Anwendung einzubinden. Mit dieser Plattform können Fachleute ganz ohne Informatikkenntnisse die für sie nötigen unterschiedlichsten IT-Dienstleistungen einfach nutzen, auch wenn die nötigen Daten nur räumlich entfernt zur Verfügung stehen. Auf der CeBIT wird von der Professur für Service und Software Engineering des Instituts für Informatik der Universität Potsdam ein Anwendungsbeispiel der jABC-Plattform aus der Biostatistik vorgestellt. Biologen wird es damit ermöglicht, ganz ohne komplizierte Umwege die für sie nötigen Daten zusammenzustellen und zu analysieren, Statistiker können ihre Dienstleistungen einfach und effizient anbieten.
jABC kann auch wirkungsvoll für die Prüfungsorganisation in Hochschulen eingesetzt werden. Ein flexibles System wird vom Informatikinstitut auf dem Messestand der Samsung Electronics GmbH in der Halle 1 (Stand B41) vorgestellt.
Um die Wirtschaftlichkeit von IT-Systemen in Unternehmen bewerten zu können, hat das Center for Enterprise Research (CER) der Universität Potsdam eine softwaregestützte Methode entwickelt, die ebenfalls auf der CeBIT präsentiert wird. Auf der Basis eines umfangreichen Fragenkatalogs kann der Nutzen der Einführung neuer IT-Systeme gezielt ermittelt und in Euro und Cent beziffert werden. Außerdem werden die Auswirkungen auf wichtige Unternehmenskennzahlen, wie Auftragsdurchlaufzeit und Kapazitätsauslastung, betrachtet. Dem ermittelten Nutzen werden die durch die Systemeinführung und den laufenden Betrieb verursachten Kosten gegenüber gestellt. Ergebnis einer jeden Analyse ist ein Investitionsreport, der neben potenziellen Ersparnissen auch finanzwirtschaftliche Kennzahlen zur Investitionsbewertung ausweist. Damit steht erstmals ein wirksames Instrument zur Verfügung, das den Unternehmen die Entscheidung über die Einführung eines IT-Systems auf Basis einer fundierten Wirtschaftlichkeitsbetrachtung ermöglicht.
Die Anzahl von IT-Anwendungen in den öffentlichen Behörden nimmt derzeit auf allen föderalen Ebenen stetig zu. Diese so genannten E-Government-Anwendungen müssen miteinander verknüpft werden, um zum Beispiel Anträge schnell und möglichst fehlerlos bearbeiten zu können. Derzeit sind viele Anwendungen nur einzeln miteinander verbunden. Es ist sehr aufwendig, die Schnittstellen zu pflegen und weiterzuentwickeln. Die Professur für Wirtschaftsinformatik und Electronic Government der Universität Potsdam präsentiert im Rahmen der CeBIT ein im Land Niedersachsen erprobtes Vorgehen zur Analyse der
E-Government-Architektur. Weiter werden Lösungen abgeleitet, die eine einfache Pflege und Anpassung der Schnittstellen zwischen den IT-Anwendungen ermöglichen. Die Verwaltungen können so ihre Aufgaben schneller und qualitativ hochwertiger erbringen.


Hinweis an die Redaktionen:
Die Universität Potsdam präsentiert sich mit ihren Projekten im future parc in der Halle 9 am Stand B 39.
Am Stand in Hannover sind die Mitarbeiter der Universität Potsdam telefonisch unter 0511/89497113 erreichbar.

Diese Medieninformation ist auch unter
http://www.uni-potsdam.de/pressmitt/2007/pm049_07.htm im Internet abrufbar.

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