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Einladung zur Pressekonferenz des Kuratoriums Deutsche Altershilfe (KDA)

09.03.2007 - (idw) Kuratorium Deutsche Altershilfe - Wilhelmine Lübke Stiftung e. V.

Menschen mit Demenz im Krankenhaus Einladung zur Pressekonferenz des Kuratoriums Deutsche Altershilfe (KDA)

Sehr geehrte Damen und Herren,

stellen Sie sich folgende Situation vor: Bedingt durch eine Krankheit, wissen Sie nicht, was für ein Tag heute ist, wie alt Sie genau sind, wo Ihr Zuhause ist, ob Sie verheiratet sind und Kinder haben. Ihr Leben ist bestimmt von Angst und Unsicherheit.
Am nächsten Tag finden Sie sich in einem großen, unbekannten Haus mit langen Gängen und vielen Türen, künstlichem Licht und seltsamen Geräuschen und Gerüchen wieder, fremde Menschen in weißer Einheitskleidung führen für Sie unbegreifliche Handlungen an Ihnen durch und sagen dabei völlig Unverständliches, während die Ihnen ansonsten vertrauten Personen einfach nicht aufzufinden sind. Ihre Panik wächst...

Die Krankheit, um die es geht, ist Demenz, der unbekannte Ort ein Krankenhaus.

Die meisten Krankenhäuser in Deutschland sind noch nicht oder viel zu wenig auf die steigende Zahl der Menschen mit Demenz und somit auf die Bedürfnisse dieser besonders verletzlichen Patientengruppe eingestellt, sagen viele Pflegeexpertinnen und -experten.

Auf der Pressekonferenz des KDA, die anlässlich der Fachmesse "Altenpflege+ProPflege",

am Mittwoch, den 21. März 2007 um 10 Uhr in Raum Basel des Messezentrums Nürnberg, CCN Mitte, 1. OG,

stattfindet, wollen wir nicht nur auf dieses Problem aufmerksam machen, sondern auch Lösungswege aufzeigen:
Was ist zu tun, damit Menschen mit Demenz nicht zum "Störfaktor" innerhalb der funktionalen Krankenhausabläufe werden, die die Orientierungsschwierigkeiten und das herausfordernde Verhalten dieser Patienten oft noch verstärken? Wie kann eine "demenzsensible" Pflege in einer Akutklinik erreicht werden? Wie können und sollten die beiden Berufsfelder Alten- und Krankenpflege zum Wohle aller Beteiligten besser kooperieren?

Auf diese und andere Fragen werden Ihnen Expertinnen und Experten des KDA sowie des GISAD-Projektes (Akuterkrankte Demenzpatienten) aus Heidelberg Rede und Antwort stehen. Gleichzeitig möchten wir Ihnen eine gerade erschienene Lern- und Arbeitshilfe vorstellen, die wegweisende Erkenntnisse und beste Praxisbeispiele aus Schottland enthält, die sich auf die Alten- und Krankenpflege in Deutschland übertragen lassen.

Bitte geben Sie uns per E-Mail Bescheid, ob wir mit Ihrer Teilnahme rechnen können!

Wir freuen uns auf Sie und verbleiben mit den besten Grüßen

Ines Jonas für den KDA-Fachbereich Öffentlichkeitsarbeit
E-Mail: publicrelations@kda.de
Fon: 0221/ 931847- 19

P.S.: Das KDA ist auch mit einem Bücher- und Informationsstand auf der Messe vertreten. Sie finden uns in Halle 2, Stand 2-616.
Weitere Informationen: http://www.kda.de
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