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20 Jahre Muskelschwund-Therapie-Forschung in einem Band - Asklepios Weserbergland-Klinik bringt Kompendium heraus

09.03.2007 - (idw) LBK Hamburg GmbH

Hamburg, 9.3.2007. Unter dem Titel "20 Jahre Myopathie-Therapie-Forschung. Ein Kompendium der Publikationen aus der Asklepios Weserbergland-Klinik in Höxter" bringt die auf die Behandlung von Muskelschwund spezialisierte Asklepios Weserbergland-Klinik ein einzigartiges Sammelwerk von Vorträgen, Manuskripten, Artikeln und Buchbeiträgen zur Behandlung neuromuskulär Erkrankter heraus. Erstmalig ist es gelungen, die im Hause entstandenen wissenschaftlichen Arbeiten und Vorträge von Medizinern, Therapeuten sowie Pflegenden in einem Buch zusammenzutragen. Die Publikation richtet sich an alle interessierten Menschen, die sich mit dem besonderen Thema neuromuskulärer Erkrankungen auseinandersetzen. Sie richtet sich insbesondere an Menschen, die mehr über die Therapie der Krankheitsbilder erfahren und in konkreten Erfahrungsberichten nachschlagen wollen. Die Weserbergland-Klinik in Höxter ist ein seit 1949 bestehendes Fachkrankenhaus für Physikalische Medizin. In den Fünfziger- und Sechzigerjahren lag ein Schwerpunkt der Klinik in der Behandlung von Patienten mit spinaler Kinderlähmung, einer infektionsbedingten Nerven- und Muskelerkrankung. Bereits damals sammelte das Team auch Erfahrungen in der Therapie anderer neuromuskulärer Erkrankungen. Das physikalische Behandlungskonzept bei solchen Kranken sah damals ausschließlich die Ganzkörperisometrie nach Teirich-Leube in Verbindung mit der Klopf-Druck-Massage vor. Dynamische, mit Bewegung verbundene Übungen galten als schädlich.

Die 1985 begonnene Therapiestudie sollte klären, ob neben Ganzkörperisometrie und Klopf-Druck-Massage andere physikalische Therapiemöglichkeiten bestehen. Aufgrund der zwischenzeitlich gesammelten Erfahrungen wurde die Kombination der physikalischen Behandlungen im Laufe der Jahre mehrfach geändert. Die Studie zeigte, dass die früher als schädlich geltenden dynamischen Bewegungsübungen von den Patienten nicht nur gut vertragen werden, sondern ihnen funktionell sogar mehr Gewinn bringen als die früher übliche, einseitig ausgerichtete Therapie. Die in der Weserbergland-Klinik gemachten Erfahrungen sowie die entsprechenden Publikationen und Kongressvorträge führten dazu, dass diese Erweiterung des Therapiekonzeptes allgemein übernommen wurde. Seit 1985 wurden im Rahmen der Studie knapp 2.000 Patienten während mehr als 3.500 stationärer Aufenthalte besonders intensiv untersucht und behandelt. Die Fortsetzung der Untersuchung soll nun die Frage klären, ob die den Alltag des Patienten betreffende funktionelle Verbesserung auch eine Verlangsamung des Krankheitsverlaufes insgesamt bewirken kann.

Das 104-seitige Buch ist für ¤ 12,80 im Verlag Hanseatischer Merkur erschienen (ISBN 3922857388) und erhältlich bei der Asklepios Weserbergland-Klinik, Grüne Mühle 90, 37671 Höxter , Tel. (05271) 98-0.
Weitere Informationen: http://www.asklepios.com/Hoexter Homepage der Weserbergland-Klinik
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