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Das Alphabet der Menschheit beginnt mit A wie Akademien - Die Veranstaltungen der Akademien im Jahr der Geisteswissensch

12.03.2007 - (idw) Union der deutschen Akademien der Wissenschaften

Um interessierten Bürgern eine Übersicht über die vielfältigen Angebote der Akademien im Jahr der Geisteswissenschaften zu ermöglichen, hat die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften einen Veranstaltungskalender herausgegeben. Darin sind Schülerlabore und Exkursionen, Vorträge, Symposien und Podiumsdiskussionen, Ausstellungen und andere Aktionen verzeichnet, die die Akademien für das Jahr der Geisteswissenschaften organisiert haben. Jeder Interessierte soll so einen Blick in die "Werkstätten" der Akademienforschung werfen und mit den Wissenschaftlern ins Gespräch kommen können. Der Veranstaltungskalender kann entweder bei der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften bestellt oder auf der Internetseite unter http://www.akademienunion.de/giw/index.html heruntergeladen werden.

Einige Höhepunkte aus dem Programm:

21. März 2007: Beim "Schülerlabor Geisteswissenschaften" lernen Jugendliche in halbtägigen Workshops ausgewählte Vorhaben aus dem Spektrum der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften kennen und können geisteswissenschaftliche Arbeitsformen selbst erproben.

9. bis 15. Juni 2007: "Frühe Schriftzeugnisse - wenn Sprache zu Schrift wird" - die Akademien präsentieren ihre Forschungsprojekte auf dem Wissenschaftssommer in Essen. Die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften ist unter dem Motto "Marmor, Stein und Eisen spricht ." mit einer eigenen Ausstellung und Vorträgen beim Wissenschaftssommer vertreten.

15. Juni 2007: "Mythos Rhein": ernst und heiter - Kulturelles Gedächtnis in Dichtung und Musik. Das literarisch-musikalische Soirée im Museum für Antike Schiffahrt in Mainz wird von der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz veranstaltet. Es ist Teil einer fünfteiligen Veranstaltungsreihe mit Podiumsdikussionen und Exkursionen. Unter dem Titel "Die Geschichte liegt auf den Äckern" bietet Hans-Markus von Kaenel Schülern am 1. Oktober 2007 unter anderem eine archäologische Feldbegehung an. Gemeinsam werden sie - bei jedem Wetter - nach Tonscherben und anderen Artefakten suchen.

20. Juni 2007: "Die Entstehung des Politischen im Alten Orient". Das Recht als Herrschaftsmittel trägt bis heute das Politische. Entstanden ist es im Großraum zwischen Ägypten, Palästina, Syrien, Anatolien und Mesopotamien - jenem Teil der Welt, in dem derzeit die schärfsten politischen Gegensätze ausgetragen werden. Vor dem Pergamonaltar in Berlin diskutieren unter anderem Roman Herzog und Jan Assmann. Eine Veranstaltung der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften und der Staatlichen Museen zu Berlin.

21. Juni bis 31. August 2007: "Sprache - Schrift - Bild: Wege zu unserem kulturellen Gedächtnis". Welche Botschaften Wissenschaftler zutage fördern, wenn sie antike Inschriften, Totenbücher, Urkunden und Vasen untersuchen, wird in einer Ausstellung im Pergamonmuseum und im Alten Museum in Berlin dokumentiert. Die Artefakte berichten vom Leben und Sterben, dem Streben nach Wohlstand und Glück sowie den gesellschaftlichen Verhältnissen, in denen unsere Vorfahren lebten. Sie zu verstehen und einzuordnen, ist wegen der Unterschiede in Sprache, Schrift und Kultur sehr schwer. Die Experten in den deutschen Akademien der Wissenschaften und den Staatlichen Museen zu Berlin nehmen sich der antiken Überlieferungen an und entschlüsseln sie für uns. Organisiert von der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften und den Staatlichen Museen zu Berlin.

25. Juni 2007: "Die Inschriften in den Geisteswissenschaften." Wie die Inschriften des Mittelalters an Hauswänden, auf Kirchenfenstern, auf Grabsteinen und in Schlössern erforscht werden, wird in einem Themenabend in Halle erläutert. Eine Veranstaltung der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig.

12. Juli 2007: In "Vom Zwang der Verschwendung im Gehäuse der Macht" erzählt der Historiker Prof. Werner Paravicini davon, warum die Pracht der vielen kleinen und großen Residenzen in Deutschland einst nötig war - und später nicht mehr. Der Vortrag in Oldenburg ist Teil der Reihe "Geisteswissenschaften unterwegs" der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen.

13. Juli 2007: Bei dem Vortragsabend "Religion und Gewalt" der Heidelberger Akademie der Wissenschaften beleuchten Experten das Gewaltpotenzial der Weltreligionen. Das Symposium soll verdeutlichen, dass die Geisteswissenschaften einen grundlegenden Beitrag zum Verständnis unserer Welt leisten.

20. bis 23. Oktober 2007: "Leben und Kultur - von der biologischen Evolution zur kulturellen Entfaltung". Die Bayerische Akademie der Wissenschaften beteiligt sich mit Vorträgen und Informationsständen an den Münchner Wissenschaftstagen. Wissenschaftler stellen an Beispielen dar, wie die kulturelle Evolution mit der Entstehung von Sprache, Riten, Schrift und Recht vor sich ging.

13. Dezember 2007: "Virtuelle Seidenstraße". Experten der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, die die Felsinschriften am Karakorum-Highway und buddhistische Steinschriften in China erforschen, vermitteln mit Computeranimationen, wie Geisteswissenschaftler und Ingenieure einander ergänzen.

Ihre Ansprechpartnerin

Myriam Hönig
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften, Büro Berlin, Markgrafenstraße 37, 10117 Berlin. Tel.: 030 / 325 98 73 70, oder per Mail unter hoenig@akademienunion-berlin.de

Die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften ist die Dachorganisation von acht Wissenschaftsakademien, die sich zur Umsetzung gemeinsamer Interessen zusammengeschlossen haben. Unter dem Dach der Union sind mehr als 1600 Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen verschiedenster Fachrichtungen vereint, die zu den national und international herausragenden Vertretern ihrer Disziplinen gehören. Die Union koordiniert das "Akademienprogramm", das eines der größten und bedeutendsten geisteswissenschaftlichen Forschungsprogramme der Bundesrepublik Deutschland darstellt. Sie fördert die Kommunikation zwischen den Akademien, betreibt Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und organisiert Veranstaltungen über aktuelle Probleme der Wissenschaft. Die Akademienunion kommuniziert mit Wissenschaftsorganisationen des In- und Auslandes und entsendet Vertreter in nationale und internationale Wissenschaftsorganisationen. Eine organisierte Zusammenarbeit der deutschsprachigen Akademien der Wissenschaften gibt es bereits seit über 100 Jahren. Sie geht zurück auf das sogenannte "Kartell", das 1893 in Leipzig für die Betreuung von über 30 gemeinsamen Akademie-Forschungsvorhaben gegründet wurde.

Weitere Informationen: http://www.akademienunion.de/giw/index.html
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