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Erstmals Absolventen der Elektrotechnik im Praxisverbund verabschiedet

12.03.2007 - (idw) Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel

WOLFENBÜTTEL - Gemeinsam mit regionalen Unternehmen wurde vor fünf Jahren der duale Studiengang "Elektrotechnik im Praxisverbund" an der Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel (FH) konzipiert. Jetzt wurden die ersten sechs Absolventen an der Hochschule feierlich verabschiedet. Wer sich für eines der neun angebotenen Studienangebote im Praxisverbund entscheidet, der hat das schwierigste, aber auch ein sehr interessantes Studium an der FH gewählt. Es beinhaltet nicht nur die ingenieurwissenschaftliche Ausbildung an der Hochschule, sondern parallel dazu auch die betriebliche in einem Unternehmen. Zurzeit haben rund 450 junge Frauen und Männer diesen Ausbildungsweg beschritten, denn in nur viereinhalb Jahren winkt sowohl der Facharbeiterbrief als auch das Ingenieursdiplom - aktuell sogar der internationale Bachelorabschluss.

Claudia Daugs und Matthias Barkowski, beide betrieblich ausgebildet bei der BKB Aktiengesellschaft in Helmstedt sowie ihre vier Kommilitonen von der Siemens AG Transportation Systems in Braunschweig, Matthias Bormann, Martin Goldammer, Benno Greger und Thomas Ossowski, sind am Ziel. "Sie haben hervorragende Leistungen erbracht, so dass Sie sehr stolz auf das Erreichte sein können", gratulierte FH-Präsident Prof. Dr. Wolf-Rüdiger Umbach den Absolventen des Studiengangs "Elektrotechnik im Praxisverbund", von allen auch "ETiPs" genannt.

Dass Studierende im Praxisverbund generell überdurchschnittliche Leistungen aufweisen, führt Umbach darauf zurück, dass die Unternehmen die Auszubildenden "handverlesen" auswählen. Dekan Prof. Dr. Manfred Hamann und Prof. Dr. Peter Stuwe können dies nur bestätigen. "Die Studierenden sind beeindruckend gut und es macht Spaß mit ihnen zu arbeiten", so Hamann. Auch in den Unternehmen stellen die Absolventen etwas Besonderes dar. Da sie den Betrieb und damit die Praxis von Anfang an kennen lernen, dort sehr gefördert werden und eine monatliche Praktikantenvergütung erhalten, ist eine frühzeitige und starke Identitätbildung mit dem ausbildenden Unternehmen festzustellen.

Die FH ist an weiteren Partnern aus der Wirtschaft interessiert: "Theorie und Praxis werden bei dieser Ausbildungskombination auf ideale Weise verzahnt. Unsere Erfahrungen - der erste Studiengang Maschinenbau im Praxisverbund wird bereits seit 1998 angeboten - haben gezeigt, dass alle Beteiligten profitieren", erklärte Umbach.
Weitere Informationen: http://www.fh-wolfenbuettel.de
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