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Wittener Siegerinnen im Weißen Haus

13.03.2007 - (idw) Private Universität Witten/Herdecke gGmbH

Wittener Wirtschaftsstudentinnen gewinnen zwei internationale Top-Wettbewerbe innerhalb von drei Monaten Kathrin Hamm (24) und Sarah Poranzke (22) haben die wohl arbeitsintensivsten drei Monate ihres Lebens hinter sich. Die Studentinnen der Wirtschaftsfakultät der Universität Witten/Herdecke (UWH) haben seit Dezember 2006 zwei der international bedeutendsten Wettbewerbe für Studierende der Wirtschaftswissenschaften gewonnen. Nach dem Gewinn des A.T. Kearney-Contest, einem Wettbewerb des weltweit renommierten Beratungsunternehmens, haben sich die beiden jungen Frauen jetzt auch noch in Charlottesville (Virginia) bei der Darden European Case Competition gegen die Konkurrenz von 150 Teams aus Europa und den USA durchsetzen können. Die Darden School of Business ist eine der international angesehensten Einrichtungen ihrer Art.

In Witten zählt Teamwork
Beide Wettbewerbe wurden von Vier-Personen-Teams der Uni Witten/Herdecke gewonnen. Die jungen Frauen waren in beiden Teams Mitglied. Die männlichen Gewinner, Fahd Hajii und Christoph Birkholz beim A.T. Kearney-Contest und Robin Hardt sowie Henning Höber beim Wettbewerb der Darden School, studieren ebenfalls Wirtschaftswissenschaften in höheren Semestern. "Die Erfolge haben wir uns eindeutig als Team erarbeitet und unser Teamwork haben wir an der Uni Witten/Herdecke perfektioniert", berichtet Sarah Poranzke, die mit ihren Kommilitonen an der UWH neben dem wirtschaftswissenschaftlichen Rüstzeug auch Präsentationstechniken und den gezielten Einsatz der Stimme und der Körpersprache erlernt hat. Besonders bei der A.T. Kearney-Competition haben die gelungene Präsentation sowie das Zusammenspiel im Team, nach eigener Einschätzung, den Sieg gebracht. Auch in den USA wurde das Wittener Team von höchster Stelle gelobt: "Overall, this was an outstanding presentation - one of the best that I saw. Great job!!!", schreibt Prof. Ken Eades, Leiter des Wettbewerbs.

Besser gepokert
Bei beiden Wettbewerben mussten sich die Studierenden in vorgegebene Fallstudien einarbeiten. Im ersten Wettbewerb musste eine alternative Nutzung für ein Flughafengelände entwickelt werden und beim Wettbewerb der Darden School musste ein Übernahmeangebot für eine Firma erarbeitet und zum Abschluss erfolgreich verhandelt werden. "In beiden Wettbewerben haben wir die letzten Nächte durchgearbeitet, um dann eigentlich völlig übermüdet vor die Jury bzw. die Konkurrenten zu treten", erzählt Kathrin Hamm. Vor wenigen Tagen, in den USA, fiel die Entscheidung zu Gunsten der Wittener erst drei Minuten vor Ende des Wettbewerbs. "Wir hatten die besseren Zahlen und haben am Ende die Nerven behalten", erklärt Robin Hardt, der mit seinen Teamkollegen einen sensationell günstigen Übernahmepreis für ein fiktives Unternehmen aushandeln konnte.

Guter Ruf in Übersee
Dass die Wittener Uni in Übersee gut bekannt ist, hat das Team überrascht. "Wir sind im Vergleich mit anderen Hochschulen eine geradezu winzige Universität. Dass dem Dekan der Darden Business School, Robert F. Bruner, die Universität Witten/Herdecke bestens bekannt war und er sie als herausragend bezeichnete, hat uns besonders gefreut", resümiert Kathrin Hamm. "Es wurde ja auch nicht jeder zur Competition zugelassen. Da wurden nur ausgewählte Hochschulen eingeladen." Nach der intensiven Wettkampfphase planen die Studentinnen neben ihrem Studium jetzt ein Praktikum im Weißen Haus in Washington. Die zurückliegende USA-Reise nutzten sie gleich zu einer Stippvisite im Zentrum der Macht.


Weitere Informationen: Kathrin Hamm, 0178-4728213; Sarah Poranzke, 0177-7386490
Weitere Informationen: http://www.uni-wh.de
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