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TUB: Die Heidestraße als Boulevard

13.03.2007 - (idw) Technische Universität Berlin

Studierende der TU Berlin gewinnen beim Schinkelwettbewerb Preisverleihung und Ausstellung Beim größten Förderwettbewerb für junge Architekten und Ingenieure im deutschsprachigen Raum, dem Schinkelwettbewerb, waren auch in diesem Jahr Studierende der TU Berlin erfolgreich. Anliegen des Wettbewerbs ist es, sich in Zusammenarbeit zwischen Stadtplanern, Architekten, Ingenieuren und Künstlern der Lösung von Stadtbauaufgaben zu widmen. Ausgelobt wird der Wettbewerb vom Architekten- und Ingenieur-Verein zu Berlin (AIV).
"Vom Bahnhofsvorplatz zum Lehrter Stadtviertel" lautete das Motto des diesjährigen Wettbewerbs, bei dem die Teilnehmer aufgefordert waren, neue Entwicklungsmöglichkeiten für das öffentliche Umfeld des neuen Berliner Hauptbahnhofes aufzuzeigen und eine eigene Identität des Lehrter Stadtviertels zu erarbeiten. Das Wettbewerbsgebiet umfasst ein 16 ha großes Gelände beiderseits der Heidestraße, nördlich des Bahnhofes, zwischen Perleberger Straße und Invalidenstraße sowie zwischen der B 96 und dem Spandauer Schiff-fahrtskanal. Das Areal wird zur Zeit nur als Transitzone oder lediglich als Bahnhofsrückseite wahrgenommen.

In insgesamt vier Fachsparten werden am heutigen Dienstag, dem 13. März um 19.00 Uhr im Konzertsaal der Universität der Künste die Schinkelpreise vergeben. Einer davon geht in diesem Jahr an vier Studierende der TU Berlin, die für ihre fachübergreifende Zusammenarbeit ausgezeichnet werden.

Alessandro Drescher (30) und Benjamin Boye (26), die beide im 11. Semester Land-schaftsplanung studieren, und Simone Maxl (26) sowie Michael Kandl (24), Studierende der Architektur im neunten Semester an der TU Berlin erhalten den Schinkelpreis in der Fachsparte Kooperation, Städtebau und Landschaftsarchitektur, der mit 3.000 Euro dotiert ist.

Ihr Konzept gliedert das Wettbewerbsgebiet in zwei komplementäre Bereiche. Westlich der zum Boulevard ausgebauten Heidestraße erstreckt sich in dem Entwurf ein großzügiger Park. Östlich soll ein Mischgebiet von hoher Dichte entstehen. Die engen Erschließungs-räume werden dabei wiederholt durch Pocket-Plätze erweitert. Nach Ansicht der Jury haben die Preisträger ein für das gesamte Areal umgreifendes Freiraumkonzept als Gerüst für eine künftige städtebauliche Entwicklung am besten entworfen: "Die Verfasser vertreten den Standpunkt, dass eine hohe Dichte der Bebauungsstruktur die Vorraussetzung für urbanes Leben schafft. Die engen Erschließungsräume erinnern an mittelalterliche Stadtstrukturen und stehen in interessantem Kontrast zur Weite vom vorgeschlagenen Grünzug und der vorhandenen Wasserfläche des Schifffahrtkanals."

Ausstellung "Bahnhofsvorplatz, neuer Potsdamer Platz oder Lehrter Stadt-quartier?"Begleitend zum Schinkelwettbewerb organisiert der AIV gemeinsam mit dem Institut für Architektur der TU Berlin eine Ausstellung, in der die eingereichten Arbeiten zu besichtigen sind. Die Ausstellung wird heute, am 13. März 2007 um 14.00 Uhr eröffnet und ist bis zum 27. März 2007, montags bis freitags zwischen 13.00 und 18.00 Uhr für Interessierte geöffnet. Der Eintritt ist frei. Ausstellungsort: Architekturgebäude der TU Berlin, Fakultätsforum, Straße des 17. Juni 152, Ernst-Reuter-Platz, 10623 Berlin.


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Weitere Informationen erteilen Ihnen gern: Bettina Klotz, Presse- und Informationsreferat der TU Berlin, Tel.: 030/314-27650/-22919, E-Mail: pressestelle@tu-berlin.de oder Jens Becker, Architekten- und Ingenieur-Verein zu Berlin (AIV), Tel.: 030/82082428, E-Mail: becker@publikator.de
Weitere Informationen: http://www.tu-berlin.de/presse/pi/2007/pi58.htm
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