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"Warm up": Eine erfolgreiche Kooperation von Industrie und Hochschule - Auszeichnung für Architektur-Studierende währen

13.03.2007 - (idw) Fachhochschule Düsseldorf

"Müssen Heizkörper so aussehen, wie sie aussehen?" - Mit dieser Frage war zugleich eine Idee geboren, die in einer erfolgreichen Kooperation des Heizkörperherstellers Kermi mit der Peter Behrens School of Architecture (PBSA)/ Fachbereich Architektur inzwischen erwachsen geworden ist. Denn unter Leitung von Prof. Dierk van den Hoevel haben Studierende spannende Antworten darauf gefunden: Die besten drei Konzepte wurden jetzt während der ISH 2007, der Weltleitmesse für Bad, Gebäude-, Energie-, Klimatechnik und Erneuerbare Energien, vom 6. bis 10. März in Frankfurt ausgezeichnet. Auf dem Messestand des Heiztechnik-Unternehmens übergab Dr. Roger Schönbron, Geschäftsführer der Kermi GmbH, den Studierenden die Preise für ihre innovativen Ideen. Den ersten Platz belegten Annika Nasemann und Undine Schöttelndreyer mit "X-Variant". In ihrem Modell lassen sich fünf Module vielfach kombinieren. Der flache, schlichte Heizkörper avanciert dabei zum ästhetischen Hingucker. Durch die Modulvielfalt kann zwischen Side- und Sitzboards und Raumverteilern verschiedener Größe gewählt werden.

Mit "Calima", einem Heizkörperdesign, das bereits durch Form und Charakter Wärmeempfinden vermittelt, sicherten sich Jessica Blome und Bettina Tetzlaff den zweiten Platz. Durch ihren dynamisch geschwungenen Heizkörper ergibt sich eine Oberflächenvergrößerung, die höhere Strahlungswärme erzeugt. Zusätzlicher Komfort entsteht durch Ablagefläche, in der beispielsweise Handtücher erwärmt werden können.

Dass die Form eines Heizkörpers auch im Nachhinein veränderbar ist, zeigte die dritte Preisträgerin, Nadine Prigge, mit ihrem "Clipper". Dahinter steckt ein wandelbares System aus fünf vorgefertigten Modulen, die eine flexible Gestaltung des Wärmekörpers ermöglichen.
Ebenfalls mit dem dritten Platz wurde Britta Schumacher für ihren Designheizkörper "cross" ausgezeichnet. Durch die verchromte Oberfläche ist die Anlagentechnik unsichtbar und kann als Raumteiler oder wandhängend montiert werden. Sternmodule lassen sich dabei individuell zusammenfügen und decken damit ein breites Spektrum der Raumsituation ab.

Einen Anerkennungspreis für ihren "Visionären Ansatz" bekamen Gülüzar Akbayir und Carolin Lorenz für ihre Raumobjekte "Physalis und "Woarm".
"Physalis" ist ein elektrisch betriebenes Raumobjekt, das wärmt und leuchtet. Ein integrierter Wärmefühler registriert abfallende Raumtemperaturen. Die transluzenten Blätter öffnen sich und die Kugel in der Mitte gibt mehr Licht und Wärme frei. Ist die Raumtemperatur wieder ausgeglichen, schließt sich die Physalis wieder. So entsteht eine angenehme und ausgeglichene Raumatmosphäre.
"Woarm" bezeichnet ein flexibles Schlauchobjekt. Es besteht aus einem Metall-Kugelgelenk im Kern und einer Technogel-Ummantelung und dient als Ergänzung zur vorhandenen Raumwärme. Das wurmförmige Heizobjekt lässt sich verbiegen, längen und strecken, als wärmende Skulptur im Raum oder moderne Wärmflasche nutzen.
Weitere Informationen: http://www.fh-duesseldorf.de
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