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Kongress "Light-Harvesting Processes" - Neue "Solarzellen" auf supramolekularer Basis

13.03.2007 - (idw) Universität Bayreuth

Neue Konzepte, wie Lichteinfangprozesse in neuen organischen supramolekularen Systemen ablaufen, behandelt ein internationaler Kongress "Light-Harvesting Processes", den die Universität Bayreuth vom 21. - 24. März im Bildungszentrum "Kloster Banz" veranstaltet. Teilnehmer aus verschiedenen europäischen Ländern sowie aus Japan und den USA stellen in ihren Beiträgen neue Ansätze vor. In Analogie zu dem in der Natur bekannten und in der Effizienz bisher unübertroffenen Photosyntheseprozess werden während der Konferenz neue, der Natur nachempfundene molekulare Systeme und experimentelle Methoden diskutiert. Bayreuth (UBT). Neue Konzepte, wie Lichteinfangprozesse in neuen organischen supramolekularen Systemen ablaufen, behandelt ein internationaler Kongress "Light-Harvesting Processes", den die Universität Bayreuth vom 21. - 24. März im Bildungszentrum "Kloster Banz" veranstaltet. Teilnehmer aus verschiedenen europäischen Ländern sowie aus Japan und den USA stellen in ihren Beiträgen neue Ansätze vor. In Analogie zu dem in der Natur bekannten und in der Effizienz bisher unübertroffenen Photosyntheseprozess werden während der Konferenz neue, der Natur nachempfundene molekulare Systeme und experimentelle Methoden diskutiert.
Die bisherigen technologischen Aktivitäten zu einer möglichst effektiven Umwandlung von Sonnenenergie in elektrische Energie beruhen bei den herkömmlichen Solarzellen mit anorganischen Halbleitermaterialien, wie z.B. Silizium, auf dem klassischen "Top-Down" Ansatz. Das gesamte lichtempfindliche Halbleitermaterial, das aus einer riesigen Zahl von Atomen besteht, wird als Ganzes für den gewünschten Zweck optimiert.
Der Photosyntheseprozess in der Natur beruht auf einer völlig anderen Vorgehensweise ("Bottom-Up"). Einzelne lichtempfindliche Moleküle werden von der Natur zu supramolekularen Strukturen zusammengefügt und zeigen zum Teil fast hundertprozentige Lichtumwandlungseffizienz. In den letzten Jahren ist eine Vielzahl solcher multichromophorer Systeme intensiv untersucht worden, und der gezielte Aufbau solcher Systeme wird im Labor immer besser beherrscht.
Ziel dieser erstmals stattfindenden Konferenz ist es, Forscher aus den Einzeldisziplinen Biologie, Chemie, Physik und den ingenieurwissenschaftlichen Bereichen, die auf diesem neuen Gebiet tätig sind, zusammenzubringen. Die Konferenz stellt eine Plattform für interdisziplinäre Kommunikation und für den Austausch von neuen Konzepten dar. Langfristiges Ziel soll die Entwicklung von Technologien sein, die eine effiziente Ausnutzung des Sonnenlichtes zur Energiegewinnung ermöglichen.

Kontakt:
Prof. Dr. Jürgen Köhler
e-mail: juergen.koehler@uni-bayreuth.de
Weitere Informationen:
<www.lhp-bayreuth.de

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