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Sicher oder nicht sicher, das ist hier die Frage - 2. Kongress "Web Services und Sicherheit"

21.03.2007 - (idw) Zentrum für Graphische Datenverarbeitung e.V. (ZGDV)

Viel wird ihnen zugetraut, als Technologie für das Internet der Zukunft werden sie bezeichnet. Im Einsatz sind sie schon länger bei Google, Ebay, Amazon & Co. - die Rede ist von service-orientierten Architekturen und Web Services. Doch sind diese zukunftsträchtigen Anwendungen inzwischen auch sicher? Mit welchen Problemen haben Unternehmen über den Sicherheitsaspekt hinaus noch immer zu kämpfen? Mit diesen Fragen und möglichen Lösungen beschäftigt sich der zweite Kongress zum Thema "Web Services und Sicherheit", den das Zentrum für Graphische Datenverarbeitung e.V. am 10. Mai 2007 in Darmstadt veranstaltet. Service-orientierte Architekturen (SOA) und Web Services sind auf dem Vormarsch. Diese Webdienste funktionieren, indem Anbieter ihre Dienste in einem Verzeichnis beschreiben, Nutzer diese Verzeichnisse durchsuchen können und den gewünschten Dienst auswählen. Verschiedene Dienste werden dann dynamisch zu neuen Anwendungen zusammengesetzt. Beispielsweise kann der Nutzer das Kinoprogramm studieren, Tickets online reservieren und per Routenplaner den Kinostandort finden - alles komfortabel über eine Internetseite. Auch Fluggesellschaften nutzen Web Services, um den Reisebüros Informationen zur Verfügung zu stellen. Das Reisebüro bietet dann auf seiner Internetseite Flüge verschiedener Fluggesellschaften an, der Kunde kann dort zentral Preise und Termine verschiedener Flüge vergleichen und direkt buchen. Obwohl Webdienste einige Vorteile bieten, herrscht ihnen gegenüber immer noch großes Misstrauen - zu Recht? Durch die verteilten Dienste steigt das Sicherheitsrisiko, denn es ist beispielsweise nicht auszuschließen, dass Dritte die Kommunikation beobachten und dadurch Rückschlüsse auf die Anwendung oder den Nutzer ziehen. Nicht nur beim Online-Banking wäre das wohl niemandem recht. Doch was können Unternehmen tun, um die Sicherheit beim Datenaustausch zwischen verschiedenen Web Services zu gewährleisten? Gibt es neue Möglichkeiten der Verschlüsselung? Diese und weitere Fragen beantwortet am 10. Mai 2007 der zweite Kongress "Web Services und Sicherheit" des Zentrums für Graphische Datenverarbeitung e.V. ZGDV.

Renommierte Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft werden in anschaulichen Kurzvorträgen erläutern, welche Probleme in Bezug auf den Sicherheitsaspekt auftreten können und bieten gleichzeitig Lösungsvorschläge an. Beispielsweise berichtet Nico Lüdemann von der acocon GmbH über "Sichere Zugriffstrategien für externe Mitarbeiter und Partnerunternehmen". Stefan Middendorf von der cirosec GmbH spricht über die "Sicherheit von Web Services und SOA" und Jörg Altmeier von der wikima4 AG erläutert die "Sicherheit von SAP-Systemen".

Das vollständige Programm mit allen Referenten und ihren Vorträgen finden Sie im Internet unter http://www.zgdv.de.

Die Teilnahmegebühr beträgt 580 Euro. Für Mitarbeiter von Hochschulen und Behörden gilt eine reduzierte Gebühr von 380 Euro. Bei Anmeldung bis zum 6. April 2007 wird ein Rabatt in Höhe von 10 Prozent auf die Normalgebühr gewährt.
Für Journalisten mit Presseausweis ist eine Teilnahme an der Veranstaltung kostenlos, eine Anmeldung ist aber erwünscht.

"Web Services und Sicherheit"
Termin: Donnerstag, 10. Mai 2007, 09.30 bis ca. 17.00 Uhr Ort: Zentrum für Graphische Datenverarbeitung e.V., Rundeturmstraße 10, 64283 Darmstadt
Ein elektronisches Anmeldeformular erhalten Sie im Internet unter: http://www.zgdv.de
oder bei:
Hugo Kopanitsak
Zentrum für Graphische Datenverarbeitung e.V.
Rundeturmstraße 10
64283 Darmstadt

Telefon : 0 61 51/1 55-1 60
Fax: 0 61 51/1 55-4 40
E-Mail: awf@zgdv.de

Kurzprofil INI-GraphicsNet
Das internationale Netzwerk der Graphischen Datenverarbeitung (INI-GraphicsNet) besteht aus dem Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD, dem Zentrum für Graphische Datenverarbeitung ZGDV e.V., beide in Darmstadt und Rostock, und dem Fachgebiet Graphisch-Interaktive Systeme (GRIS) der Technischen Universität Darmstadt sowie weiteren acht Institutionen in sechs Ländern: dem Centre for Advanced Media Technology (CAMTech), dem Centre for Graphics and Media Technology (CGMT), beide in Singapur, dem Centro de Computação Gráfica (CCG) in Guimarães und Coimbra (Portugal), The IMEDIA Academy und IMEDIA, Inc. in Providence, Rhode Island (USA), den Omaha Graphics and Media Laboratories (OGM Labs) in Nebraska (USA), dem Centre for Visual Interaction and Communication Technologies (VICOMTech) in San Sebastian (Spanien), dem Institute for Graphic Interfaces (IGI) in Seoul (Süd-Korea) und dem Center for Advanced Computer Graphics Technologies (GraphiTech) in Trento (Italien).
Diese Institutionen bilden das weltweit größte und leistungsfähigste Forschungs-Netzwerk der Graphischen Datenverarbeitung. Ihre Kernkompetenz ist die Visualisierung und interaktive Verarbeitung von Daten, Informationen und Wissen. Sie erforschen und entwickeln neue Interaktions- und Dialogformen für digitale Medien und realisieren innovative Systeme zur Kommunikation und graphisch-interaktiven Kooperation über Rechnernetzwerke. Innerhalb des Forschungsverbundes sind an den zehn Standorten über 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie mehr als 500 wissenschaftliche Hilfskräfte beschäftigt. Der Etat betrug 2005 über 38 Millionen Euro.

Weitere Informationen: http://www.zgdv.de - Zentrum für Graphische Datenverarbeitung e.V.
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