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Damit alle die beste Therapie erhalten

22.03.2007 - (idw) Universitätsklinikum Essen

Behandlung des frühen Brustkrebses - Neue Therapiestandards weiter geben an Niedergelassene und Klinikärzte Wie sollte der frühe Brustkrebs - also ohne Metastasen - am besten behandelt werden? Welche Therapie bietet die besten Heilungschancen? Was muss getan werden, damit die betroffenen Frauen eine möglichst hohe Lebensqualität auch während der Chemo haben? Diese und ähnliche Fragen diskutierten kürzlich rund 4.800 Brustkrebsexperten aus aller Welt in St. Gallen. Mit dem Ergebnis, dass sie Leitlinien festlegten, nach denen Betroffene in den nächsten beiden Jahren am besten behandelt werden sollten. Und mit dem Ziel, dass weltweit alle an Brustkrebs erkrankten Frauen diese Therapie auf dem höchsten wissenschaftlichen Stand erhalten.

Beteiligt an den Diskussionen in der Schweiz waren auch Ärzte des Uni-Brustzentrums Essen. Gemeinsam mit dem Brustzentrum Düsseldorf geben sie nun ihr Wissen an niedergelassene Mediziner und Krankenhausärzte des Ruhrgebiets weiter. Auf diese Weise möchten sie zu einer flächendeckend optimalen Behandlung betroffener Frauen in NRW beitragen. Die Veranstaltung "Post-St.Gallen, Updates in der Brustkrebs-Therapie" findet am 24. März von 10 bis 16 Uhr im Hörsaal der Verwaltung des Universitätsklinikums, Hufelandstr. 55, statt. Die wissenschaftliche Leitung haben der ärztliche Leiter des Uni-Brustzentrums Essen Prof. Rainer Kimmig und der ärztliche Leiter des Brustzentrums Düsseldorf Dr. Mahdi Rezai.

Die Themen an diesem Tage reichen von "Empfehlungen zur Einteilung der Risikogruppen für eine stadiengerechte Therapie" über "Neue Konsensusempfehlungen zur risikoadaptierten Chemotherapie. Welche Patientin benötigt welches Therapieschema?" bis zu "Was ist der neue Standard in der Hormontherapie in der Menopause?" und "State of the Art: Operative Therapie des Mammakarzinoms". Nach den Vorträgen bieten die Mediziner einen interaktiven Workshop an. Zusammen mit ihren Zuhörern diskutieren sie über einzelne "Fälle" und stimmen über die besten Behandlungsmöglichkeiten per TED ab, wobei sie bereits die neuen Therapierichtlinien mit einbeziehen.

Nähere Informationen:
Prof. Dr. Rainer Kimmig, Ärztlicher Leiter des Uni-Brustzentrums Essen, Tel.: 02 01 / 7 23 - 24 40, rainer.kimmig@uk-essen.de.
Dr. med. Mahdi Rezai: Ärztlicher Leiter, Luisenkrankenhaus Düsseldorf, Brustzentrum, Degerstr. 8, 40235 Düsseldorf, Tel.: 0211-69922200, Fax.:0211-69922201, mahdi@rezai.org

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