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Aufprall mit über 70 km/h - Freifallturm für Crashversuche an kompletten Fahrzeugen

18.04.2007 - (idw) Technische Universität Dresden

Das Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK) verfügt über einen 27 m hohen Freifallturm für Crashversuche an kompletten Fahrzeugen

Am 30. März 2007 war es endlich soweit: Institutsdirektor Prof. Werner Hufenbach konnte den Schlüssel für das neue Leichtbau-Innovationszentrum (LIZ) am Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK) der TU Dresden entgegennehmen.

Die Ausstattung des neuen Zentrums umfasst neben einer Vielzahl an Laboren und Prüffeldern als Kernstück auch einen 27 Meter hohen Freifallturm, in dem sowohl Bauteilstrukturen, Module und Bauteilgruppen als auch komplette Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht von bis zu vier Tonnen auf ihr strukturmechanisches Crashverhalten getestet werden können. Die Prüfobjekte erreichen bereits ohne Vorbeschleunigung eine Aufprallgeschwindigkeit von über 70 km/h. Mit Hilfe einer Führeinrichtung prallen sie definiert auf einen 6 m² großen und 130 t schweren Stahlblock.

Dieser einzigartige Freifallturm ermöglicht die Simulation einer Vielzahl in der Realität vorkommender Crashsituationen von Kraftfahrzeugen, wodurch weitere wichtige Erkenntnisse gewonnen werden können, um beispielsweise die Sicherheit für alle Insassen in einem Pkw zu verbessern.

Weitere Informationen: Anja Schüler (ist auf der Hannover Messe auf ihrem Handy erreichbar) 0160 7373039 oder Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK), Tel. +49 351 463-38142, Fax +49 351 463-38143, ilk@ilk.mw.tu-dresden.de

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