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Lauschangriff auf Leichtbaustrukturen

19.04.2007 - (idw) Technische Universität Dresden

Steigende Anforderungen an Komfort und Umweltverträglichkeit erfordern ein deutlich reduziertes Schwingungs- und Schallabstrahlungsverhalten von Leichtbaustrukturen. Aufgrund ihres einstellbaren Eigenschaftsprofils sind moderne Faserverbundwerkstoffe besonders prädestiniert, die Werkstoffstruktur flexibel an die dynamischen Belastungen anzupassen. Für eine gezielte Dämpfungserhöhung und Schallemissionsminderung mittels einer Kombination aktiver und passiver Maßnahmen bietet diese noch junge Werkstoffgruppe besondere Vorteile. Für dynamische und akustische Analysen stehen am Institut vielseitig nutzbare Versuchsräume, wie beispielsweise zwei Fensterprüfstände sowie mehrere Einzelmessräume für strukturdynamische Komponententests und akustische Bauteilprüfungen zur Verfügung.

Für eine berührungslose und ganzflächige Schwingungsanalyse verfügt das Institut über ein leistungsstarkes VibroESPI-System. Diese Technologie erlaubt eine hochgenaue Erfassung von Schwingungszuständen.

Der Einsatz effizienter numerischer Simulationsverfahren, wie etwa der gekoppelten FiniteElemente-Methode (FEM) und BoundaryElemente-Methode (BEM) zur Vorhersage von Schallabsorption, -abstrahlung und -übertragung kommt zunehmend ein hervorgehobener Stellenwert zu. Unabdingbare Voraussetzung für derartige zeit- und kostensparende vibroakustische Simulationsrechnungen ist die Kenntnis der dynamischen und akustischen Parameter der einzusetzenden Werkstoffe. Dafür stehen dem ILK neben einem Biegeresonanzprüfstand auch ein Dynamisch-Mechanischer-Analysator (DMA) sowie zur akustischen Kennwertbestimmung ein Impedanzrohr zur Verfügung. Diese Messeinrichtungen ermöglichen die messtechnische Ermittlung der wesentlichen dynamischen und akustischen Parameter, wie z. B. dynamische Steifigkeit, Dämpfung, Absorptions- und Reflexionskoeffizient sowie Impedanz und Admittanz.

Weitere Informationen: Anja Schüler (ist auf der Hannover Messe auf ihrem Handy erreichbar) 0160 7373039 oder Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK), Tel. +49 351 463-38142, Fax +49 351 463-38143, ilk@ilk.mw.tu-dresden.de

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