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Pflegende in der Onkologie: Was sie können - dürfen - sollen?

10.05.2007 - (idw) Universitätsklinikum Heidelberg

Vom 14. bis 16. Mai 2007 findet in Heidelberg das 15. Symposium zur Krankenpflege von krebskranken Patienten statt Was können - dürfen - sollen Pflegende in der Betreuung von Krebspatienten leisten? Diesen Fragen gehen Pflegende, Ärzte, Patienten, Rechtswissenschaftler und weitere Experten aus dem Gesundheitswesen auf dem 15. Krebskrankenpflegesymposium vom 14. bis 16. Mai 2007 im Kommunikationszentrum des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) Heidelberg nach.

Wie beeinflusst der rasche Entwicklungsfortschritt in der Onkologie die Aufgaben von Pflegenden? Wie können Fachpflegekräfte Ärzte zusätzlich entlasten, z.B. bei der Versorgung von Patienten mit Chemotherapie? Welche onkologischen Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es für Pflegekräfte? Was erwarten Krebspatienten von umfassender Pflege? Welche neuen Einrichtungen zur Behandlung krebskranker Menschen gibt es in Heidelberg?

Diese und weitere aktuelle Themen aus dem onkologischen Pflegealltag beleuchten Experten in Seminaren, Workshops, Führungen und Vorträgen.

Der Veranstalter, die Akademie für Gesundheitsfachberufe gGmbH am Universitätsklinikum Heidelberg, lädt Journalisten herzlich ein, an dem Symposium teilzunehmen.

Onkologische Schwerpunktzentren brauchen weitergebildete Pflegende

"Hochqualifizierte Pflegende sind immer mehr gefragt", sagt Edgar Reisch, Pflegedirektor des Universitätsklinikums Heidelberg und verweist auf die Anforderungen, die onkologische Schwerpunktzentren wie das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg, das Heidelberger Ionenstrahl-Therapie Zentrum (HIT) und das zertifizierte Brustzentrum der Universitätsfrauenklinik Heidelberg erfüllen müssen.

Und Professor Dr. Dirk Jäger, Leiter Medizinische Onkologie des NCT Heidelberg und Schirmherr der Veranstaltung, ergänzt: "Pflegende in der Onkologie müssen heute mit neuen Therapieformen wie der Behandlung mit monoklonalen Antikörpern und Signalhemmern vertraut sein, müssen mögliche Nebenwirkungen kennen und Behandlungsmöglichkeiten dieser Nebenwirkungen beherrschen."

Aber auch psychosoziale Aspekte des Krebsschmerzes, Mangelernährung bei Tumorpatienten, psychologische Höhen und Tiefen während der Behandlung von Kindern oder Unterstützung und Beratung von Angehörigen sind Herausforderungen, denen sich Fachpflegekräfte stellen müssen.

Weiterbildung an der Akademie für Gesundheitsfachberufe Heidelberg setzt Maßstäbe

Entsprechend werden in der Fachweiterbildung "Pflege krebskranker, chronisch-kranker Menschen" - die 1992 als erste staatlich anerkannte zweijährige Fachweiterbildung auf dem Gebiet der Onkologie in Deutschland am Universitätsklinikum Heidelberg eingeführt wurde und die europaweit einen sehr guten Ruf genießt - Gesundheits- und Krankenpflegerinnen bzw. Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen weitergebildet. Die Abschlussarbeiten des Kurses 2005/2007 werden während des Symposiums vorgestellt und die Zeugnisse öffentlich überreicht.

20 Jahre Berufsverband Pflegender in der Onkologie Deutschlands - Präsident der Deutschen Krebsgesellschaft gratuliert

Ein weiteres Highlight der Veranstaltung ist das 20-jährige Jubiläum des Berufsverbandes Pflegender in der Onkologie Deutschlands, KOK, einer Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Krebsgesellschaft. Der Präsident der Deutschen Krebsgesellschaft, Professor Dr. Michael Bamberg, wird in seinem Vortrag Aspekte aus 20 Jahren onkologischer Pflege präsentieren.

Weitere Infos und Programm des Symposiums im Internet:
www.krebs.uni-hd.de

Presseanfragen im Vorfeld der Veranstaltung sowie Anmeldung zum Symposium für Journalisten:
Burkhard Lebert
Leiter Fachweiterbildung "Pflege krebskranker, chronisch-kranker Menschen"
Akademie für Gesundheitsfachberufe Heidelberg gGmbH
Tel.: 06221 / 56 61 29
E-Mail: burkhard.lebert@med.uni-heidelberg.de

Expertenvermittlung für Journalisten während des Symposiums:
Burkhard Lebert
Telefon: 06221 / 56 38 739

Bei Rückfragen von Journalisten:

Dr. Annette Tuffs
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Universitätsklinikums Heidelberg
und der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 672
69120 Heidelberg
Tel.: 06221 / 56 45 36
Fax: 06221 / 56 45 44
E-Mail: Annette_Tuffs@med.uni-heidelberg.de

Diese Pressemitteilung ist auch online verfügbar unter
http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/presse
Weitere Informationen: http://www.krebs.uni-hd.de
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