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25. Symposium und 5. Workshop für Klinische Psychologie und Psychotherapie

16.05.2007 - (idw) Eberhard Karls Universität Tübingen

Vom 17. bis 19. Mai 2007 findet in Tübingen das jährliche Symposium der wissenschaftlich arbeitenden Klinischen Psychologen im deutschsprachigen Raum statt. Zum fünften Mal tagen auch die niedergelassenen und in Institutionen therapeutisch tätigen Klinischen Psychologen - die Praktiker. Der Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychologie will so zum Transfer der wissenschaftlichen (Grundlagen-) Forschung und klinisch-psychologischen Praxis beitragen.

In beiden großen Forschungsbereichen der Klinischen Psychologie ist die Zusammenarbeit mit anderen medizinischen Bereichen wie Psychiatrie, Neurologie, Innere Medizin und Gynäkologie zentral: im experimentellen, neurobiologisch orientierten Bereich und in der Interventionsforschung mit dem Schwerpunkt der Entwicklung und Evaluation von psychologischen Therapieverfahren. National und international anerkannte Experten aus beiden psychologischen Bereichen halten während der drei Kongresstage Vorträge, die diese Interdisziplinarität in ihren Forschungen unterstreichen. Neben 8 Hauptvorträgen von Tübinger Wissenschaftlern, werden vor allem Nachwuchsforscher ihre Projekte und Ergebnisse in 50 Referaten und 160 Posterpräsentationen vorstellen.

Die Klinische Psychologie in Verbindung mit den Neurowissenschaften und der Psychothe-rapie ist ein zentraler Bestandteil neuer Masterstudiengänge. Die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eingerichteten Förderprogramme wie Kompetenznetze in der Medizin, Klinische Studien, Chronische Erkrankungen und Kognitionsforschung sind ohne die Beteiligung der Klinischen Psychologie nicht denkbar. Außerdem erfuhr die Klinische Psychologie durch die Schaffung des Heilberufs des Psychologischen Psychotherapeuten eine Aufwertung und wurde für Studierende attraktiver.

Ein besonderes Gewicht erhält die diesjährige Tagung dadurch, dass in Erinnerung an den vor zwei Jahren verstorbenen Psychologen Professor Dr. Klaus Glawe eine Gastvorlesung und ein Forschungspreis gestiftet wurden. Die Klaus-Grawe-Stiftung zur Förderung der Psychotherapieforschung will in Zukunft innovative Forscher zu Vorträgen einladen, auszeichnen und Sonderveranstaltungen zur Forschungsförderung veranstalten. (s. dazu die gesonderte Pressemitteilung)

Weitere Informationen:

Prof. Dr. Martin Hautzinger
Psychologisches Institut
Universität Tübingen
Tel.: 07071 - 29 77301
Email: martin.hautzinger@uni-tuebingen.de

oder

http://www.uni-tuebingen.de/psychologie/kongress2007/content/programm.html
(ausführliches Programm)

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